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Strömungslenker

Ein Strömungslenker aus Kies oder Totholz bewirkt , dass die Strömung in die Mitte gezogen wird und der Fluss wieder schlangenfömiger verläuft. Er schafft in den Gebieten, wo keine Strömung ist, also am Rand, dass es mehr Lebensräume für Tiere entstehen. Dadurch gibt es mehr und abwechslungsreichere Lebensräume für Tiere. Wir haben zum Beispiel aus Totholz Strömungslenker mit Bäumen gebaut, die es im Überfluss gibt, weil sie schnell wachsen und den anderen Pflanzen keinen Platz mehr lassen. Die haben wir abgesägt und mit einer Sichel die Äste vom Baumstamm gehackt und daraus einen Totholzlenker gebaut. Dann haben wir ganz viele kleinere und mittelgroße Äste an den Rand bis zur Mitte des Baches gepackt, so dass es ein gutes Stück aus dem Wasser ragt. Dann haben wir die dickeren Stämme in einer X-Form rauf gelegt und mir Holzpflöcken, die wir mit Vorschlaghammern eingeschlagen haben, befestigt. Dann haben wir die Baumstämme an den Pflöcken mit Draht befestigt. Daneben haben wir eine Rausche gebaut. Eine Rausche aus Kies, also zwischen Totholzlenker und Ufer haben wir ganz viel Kies verteilt und dadurch ein Plätschern und kleine Wellen erzeugt. So wie auch der Kieslenker, bei dem wir Kies bis zur Mitte im 45 Grad-Winkel zur Strömung in den Bach geschüttet haben. Dafür haben wir ganz viel Kies und Geröll geholt, damit die Strömung wieder in die Mitte gezogen wird. Das war ein Teil der Renaturierung.     Titus

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Blaualgen

Von Blaualgen hat bestimmt jeder schon mal gehört, auch dass Blaualgen irgendwie gefährlich sein sollen, aber nicht so richtig gewusst, was das überhaupt ist. So wie auch ich, dann habe ich ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass es gar keine Algen sind sondern Bakterien. Und die meisten Blaualgen sind gar nicht gefährlich sondern einfach sie nur echt nicht gut riechen. Manche sind gefährlich, weil man davon zum Bespiel  einen Ausschlag bekommen kann und wenn man zum Beispiel beim Baden aus Versehen Wasser schluckt, dann bekommt man eventuell Durchfall oder Atembeschwerden. Wenn man knietief im Wasser steht und man seine Füße nicht mehr sehen kann, dann sollte man dort lieber nicht baden. Denn dann sind wahrscheinlich Blaualgen im Wasser und wenn es dazu noch heiß ist und die Sonne scheint, dann werden die Blaualgen nicht weniger. Wenn es kühler wird, dann verschwinden die Blaualgen wieder und die Wasserqualität wird besser. In der Tarpenbek waren während unserer Herausforderung keine Blaualgen.    Titus