Zweiter Tag

Aufgrund des dauer Regens wurde, wurde uns das versprochende Frühstück in die Schule gebracht. Was für ein luxus. Frische Brötchen,  Marmelade , Joghurt , Aufschnitt, Käse , aber vorallem - NUTELLA. Wir durften uns noch bis Regen ende in der Turnhalle aufhalten. Nach mehreren kleinen Dramem und abbrech versuchen, ging es endlich weiter. Wetter optimal. Kühle 18 c wolkig ohne regen. Dennoch : kurz vor Itzehoe nächste Schülerin mit Schnappatmung, Notarzt gerufen Emma mit eingestiegen und wieder alleine weiter. Gegen 16:15 uhr ankunft in Itzehoe. Nach diversen gesprächen mit den Eltern der kinder die schon wieder, beziehungsweise immernoch abrrechen wollen, haben wir schließlich unterkunft in einem Pastoriat direkt am Friedhof gefunden. Auch an diesem Abend wurde wieder viel geweint. Zum glück tauchte ein rettender Samariter in form von Riekes mama auf, behandelte nicht nur diverse schmerzende Gliedmaßen, sondern tauschte auch den viel zu klein geratenden turnbeutel ähnlichen Rucksack ohne Hüftgurt eines Schülers gegen einen anständigen Rucksack aus. Die SuS kochten sich wahre kulinarische Spezialitäten (Nudeln mit Pesto, Dosen-ravioli, und Tütensuppen). Da wir kurz vor einem gesamten abbruch standen weil ich einfach nicht mehr konnte und sich an der einstellung der SuS etwas komplett ändern musste, bekamen sie die aufgabe eine Lösung zu finden mit der alle Leben können. Emma und ich verließen den Raum und ließen die SuS alleine Disskutieren. Ergebnis: wir brechen ab weil 3 weitere Kinder abbrechen wollten. Kaum war dies ausgesprochen, zogen 2 Schülerinnen ihre Entscheidung zurück und wollten es morgen noch einmal erneut versuchen. Sollte das Pädagogische-konzept, das hinter den Herausforderung steht, tatsächlich funktionieren?!

 Auch in der Nacht wurde geweint, geschnarcht und mir bis dahin fremdartige Gerräusche erzeugt (ein gesangsähnlicher andauernder Ton der im oberen Rachenraum erzeugt wurde).

Soweit erstmal viele Grüsse aus Itzehoe