Sozialpraktikum

Arbeiten in sozialen Einrichtungen – das kann eine große Herausforderung sein!

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Dienstag, 20. September 2016

Tyran

Um 9 Uhr beginnt mein Praktikum in einer betreuten Wohngemeinschaft für demente Menschen. Wenn ich hoch in den Frühstücksraum gehe, dann sitzen alle Patienten schon an ihren Tischen. Meine Aufgabe ist es dann, ihnen beim Essen und Trinken behilflich zu sein.

Nach dem Frühstück gehe ich immer mit 1-2 Patienten spazieren und manchmal auch einkaufen. Anschließend bringe ich sie zurück in die Wohngemeinschaft. Nun ist auch schon Zeit fürs Mittagessen. Hierbei begleite ich einen Mitarbeiter, um den Patienten ihr Essen aufs Zimmer zu bringen und sie beim Essen und Trinken zu unterstützen.

Der Geruch in den Zimmern ist teilweise nicht so angenehm, so dass ich mich hier eher im Hintergrund halte. Außerdem fällt es mir manchmal schwer, die Menschen in einem solchen Zustand zu sehen.

Heute habe ich noch Zeit, mit den Patienten zu spielen (z.b. Mensch ärgere dich nicht), dabei muss ich aber auch darauf achten, dass die Leute genug trinken, da sie das häufig vergessen. Die Personen, bei denen die Demenz noch nicht so weit fortgeschritten ist, essen ihr Mittagessen im Speisesaal gemeinsam mit den Betreuern. Die Patienten haben nun Freizeit, sie schauen zum Beispiel Fernsehen oder entspannen sich auf dem Sofa, einige machen auch einen Mittagsschlaf.

Da nun alle Patienten versorgt sind, darf ich nach einem anstrengenden/erfolgreichen Tag nach Hause gehen.