Heraus aus dem Nest

Wie lebt es sich in einer Kleinstadt? Oder auf einem Dorf? Wie wohnt man in Potsdam, Jena, Kassel oder Plön? Wie ist es in einem Internat? Wie fühlt man sich in einer fremden Familie?

Du wirst drei Wochen Zeit haben, das auszuprobieren... Du wirst Fremdes kennenlernen und dich selbst neu erleben; du wirst merken, wie schnell du dich in eine neue Situation einleben kannst und wie gut du in der Fremde zurechtkommst.

„Heraus aus dem Nest“ heißt neue Freunde zu finden, heißt lernen zu sehen wie bin ich wirklich, wie unterscheiden sich die anderen von mir. „Heraus aus dem Nest“ heißt zu lernen stolz auf sich zu sein.

Berichte

Dienstag, 20. August 2019

Lea in der Nähe von Kassel

Liebe Frau Dögel,

hier ist mein Bericht von heute dem 20.08.
Nach meinem gestrigen Ausflug in der Kleinstadt Bebra, die nicht weit von Imshausen entfernt ist und für mich als Großstädterin, relativ langweilig ist, fing heute wieder die normale Arbeitswoche an. Vormittags war es meine Aufgabe, den Honig aus den Eimern in die Gläser umzufüllen. Die Gläser werden dann auch anschließend verkauft.
Es war zwar nicht so spannend, aber immer noch besser als das vorherige Abwaschen der Gläser, was ich letzte Woche machen musste.
Zum Mittagessen gab es Gemüse mit Reis, aber in gerollter Form, den genauen Name davon weiß ich nicht mehr. Die Mittagspause war wie immer sehr ruhig.
Um 14:00Uhr fuhr ich gemeinsam mit einem bekannten der Kommunität, mit dem Traktor zu einem kleinen Pferdehof, da wir dort den Pferdemist abholen sollten, der hier in der Kommunität als Dünger genutzt wird.
Das Beladen des Anhängers mussten wir natürlich und zum Glück nicht mit Schaufeln und Händen machen, sondern mit der großen Schaufel vom Traktor, was die ganze Sache viel einfacher machte.
 
Die Kommunität, in der ich bin, liegt etwas abseits von dem wirklich kleinem Dorf Imshausen, dies liegt auch etwas abseits von der Kleinstadt Bebra, und auch diese liegt meiner Meinung nach sehr abgelegen.
Ich denke, das erklärt ziemlich gut, dass ich hier viel Zeit habe, in der es für mich ziemlich langweilig ist. 
Aber ich habe in der letzten Woche schon viele Möglichkeiten gefunden, diese Zeit zu verbringen wie z.B. mein mehr oder weniger spannender Ausflug nach Bebra.
 
Im Großen und Ganzen ist es aber sehr schön hier. :)

Viele Grüße,
Lea aus Kassel (Hessen)

 
Dienstag, 20. August 2019

Sumehra in Dhaka, Bangladesch

Sehr geehrte Frau Dögel,
bei meinen Praktikum begleite ich hauptsächlich meine Chefin als eine Art Assistentin. Morgens macht sie immer eine kurze Kontrolle, ob es in allen Bereichen gut läuft und kümmert sie sich den Tag über um Probleme in der Fabrik oder den anderen Fabriken und ich begleite Sie und helfe ihr, wenn ich kann. Die Leute in der Fabrik sprechen größtenteils bengalisch, was ich auch verstehe, daher ist das kein Problem
Ich wurde die letzten paar Tagen von der Tochter von meiner Chefin vom Praktikum abgeholt und dann in der Stadt herumgeführt und habe ein paar ihrer Freunde kennengelernt. Ich bin heute mit meiner Cousine zu einer in extra Kurse mitgegangen, da meine Ansprechperson vom Praktikum krank ist. Diese extra Kurse sind so ähnlich wie Nachhilfe bei uns.
Danach bin ich mit ihr und ein paar anderen aus dem Kurs zu einem Freizeitpark gegangen, wo wir Tischhockey und Basketball gespielt haben.  Dann sind wir zu einem  Rooftop -Restaurant gefahren und haben dort Abendbrot  gegessen.

Mit freundlichen Grüßen
Sumehra 

               

Dienstag, 20. August 2019

Dunja in Aachen

Hallo Frau Dögel,
mir geht es sehr gut in Aachen. In dieser Woche wurde mir alles in der Praxis gezeigt. Ich war schon bei paar Blutabnahmen dabei und auch bei Ergo Therapien mit dabei, was für mich sehr interessant war. Meine Arbeitszeiten sind von 8-13 Uhr. Wenn ich dann Schluss habe, fahre ich zu meinem Onkel und treffe mich mit meinem Cousin und wir unternehmen zusammen was.