Into the Wild (Gruppe McCandless)

 

Jetzt mal im Ernst: Es wird schlimmer. Wirklich! Bist du bereit, drei Wochen lang ununterbrochen draußen zu sein? Bei Regen und Kälte? Würdest du Toilette und Dusche gegen Spaten und See eintauschen? Kannst du Bett und Herd für Zelt und Lagerfeuer aufgeben? Bist du bereit, jeden Tag mit Gepäck zu wandern, Holz zu sammeln, Feuer zu machen, zu kochen, Sachen zu trocknen und eiskalt zu baden? Dann brich mit uns auf in die Wildnis!

Berichte

Dienstag, 27. August 2019

Into the Wild (McCandless): Conors Brille

Conors Brille ist übrigens wieder da. Schon länger… :-)

Montag, 26. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 14: 24-Stunden-Solo

Das 24-Stunden-Solo

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Heute ist das 24-Stunden-Solo gestartet: Hier sitzen 19 Jugendliche bis morgen alleine!

 

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Samstag, 24. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 12

Von: Gluggen
Nach: Findalen
Wetter: sehr gut, kein Regen, viel Sonne und angenehmer Wind
Stimmung: 9-10
Spruch des Tages: „Alter, war der Weg entspannt!“ (Nico)

Servus! Der Tag begann mit viel Sonnenschein. So gegen 9:30 Uhr gab es Müsli oder Curry-Reis von gestern.
Nach dem Frühstück haben wir entspannt die Sachen gepackt und sind so gegen 13:00 Uhr zur Gluggen-Hütte gekommen, wo ein Zehn-Jahres-Jubiläum veranstaltet wurde.

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Dort redeten wir mit ein paar Norwegen und jeder bekam ein Stück Kuchen. Von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Findalen. Dort angekommen, sammelten wir Feuerholz und fingen nach dem Aufbauen der Zelte und Tarps an zu kochen. Es gab Nudeln mit Carbonara-Sauce oder Pesto. Für viele bisher das beste Essen.
Danach haben wir uns alle gesättigt schlafen gelegt.
Bis morgen!

Bericht: Janis, Lennart und Nicolas

Freitag, 23. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 11

Gluggen (Geburtstagstag)
Wetter: Nieselregen bis angenehmer Sonnenschein
Spruch des Tages: „Schlag die Sina!“

Heute Morgen sind wir mit ein paar kleinen Geschenken und einem Geburtstagsständchen für Sina in den Tag gestartet.
Nach einem SchokoCrunch-Frühstück ging es dann mit dem Special-Geburtstagsprogramm weiter. Herr Sorgenfrei und Herr Hempen verkündeten das Spiel „Schlag die Sina!“ Sina musste gegen ausgewählte Gegner in verschiedenen Kategorien antreten, der Preis war eine halbe Marabou-Schokolade. Und Sina bewies sich Helden Haft in den verschiedensten Wettkämpfen: Schuhweitwurf, Schlafsack-Schnellpacken, Gewürze erschmecken und viele andere. Am Ende teilte sie trotzdem die Schokolade und alle sind schwungvoll in den Tag gekommen.
Mittags bis nachmittags wurde gewaschen, Tarps wieder aufgebaut und eine kleine Gruppe ist den Berg raufgeklettert und hat die schöne Aussicht genossen. Da so schönes Wetter war, sind die meisten noch mal baden gegangen und auch etwas länger im eiskalten Wasser geblieben.

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Insgesamt verging der Tag sehr entspannt mit sämtlichen Kartenspielen und mehr oder weniger tiefgehenden Gesprächen. Zum Abendessen gab es Curry-Reis (sogar im Hellen!), der den meisten geschmeckt hat.
Auf jeden Fall ein entspannter (Geburts)tag!

Allen geht es gut, schöne Grüße nach HH,

für heute, Marla

Donnerstag, 22. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 10

Von: Gluggen
Nach: Basislager – und zurück
Wetter: nass – trocken – nass
Stimmung: entspannt bis panisch

Ein verrückter Tag, der zunächst ziemlich entspannt begonnen hatte… Aufgrund der anhaltenden Regenmassen wurde das Frühstück innerhalb der Zeltgruppen eingenommen. Marla, Gamze und Sina haben sich um die Organisation des Essens gekümmert und unter ihrem Tarp die Küche eingerichtet.
Erst gegen 14:00 Uhr hat der Regen nachgelassen, so dass wir die Kinder mit einem „Guten Morgen Norwegen!“ zur Feuerstelle versammeln konnten. Heute wollten wir die Kids auf deren 24-Stunden-Solo vorbereiten und gleichzeitig unsere Vorräte auffüllen. Somit galt es für die Kids, in fünfminütigen Abständen schweigend zum Basislager zu wandern und dort die Lebensmittel für die nächsten sechs Tage einzupacken und nach Gluggen zu transportieren. Da wir diesen Weg in den letzten Tagen bereits zweimal gelaufen sind, dachten wir, dass die Kids gut vorbereitet seien. 
Arne und ich liefen voran, Jule behielt vom Hügel nahe Gluggen die Übersicht über die Solowanderer.

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Suchbild: Finde Shariar, Florian, Niklas und Emirhan!

Am Basislager zählte Arne 13 ankommende SchülerInnen – bei 14 Startern! Ein Schüler der Gruppe schien somit den falschen Weg eingeschlagen zu haben…
Arne hat sich für den Rückweg mit Jule vereinbart, ich bin mit der zuletzt im Basislager ankommenden Gruppe zusammen zurück Richtung Gluggen gegangen. Während dessen konnte Jule den vermissten Schüler nahe unseres Lagerplatzes in Glocken auf lesen. Er ist tatsächlich ganz zu Beginn der Wanderung falsch abgebogen, hat einen Gipfel erklommen und sich dann wieder umentschieden. Jule fand ihn erschöpft vor und hat ihn sicher zurück ins Lager gebracht. Unterm Strich ein doch sehr ereignisreicher Tag!
Nun sind unsere Vorräte aufgefüllt und die Kinder konnten ihre ersten Solo-Erfahrungen sammeln. Jetzt freuen wir uns, morgen den Geburtstag von Sina zu feiern, ehe wir uns am Samstag auf dem Weg nach Findalen machen.

Liebe Grüße nach Hamburg!

Stefan

Mittwoch, 21. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 9

Ruhetag in Gluggen
Wetter: 7-9, kurzer Niesel, sonst sehr sonnig
Stimmung: 6-9
Spruch 1 des Tages: „Das Holz … brennt ja wie Holz!“
Spruch 2 des Tages: „Ich zähle bis 3! …3!“
Spruch 3 des Tages: „Ich bin stolz, dass ich noch lebe, ich habe dem Tod schon [unleserlich]mal ins Auge geblickt.“ (Lennon)

Es war einmal eine Gruppe in einem weit, weit entfernten Land, die eines Morgens von der Sonne und den Kältegefühlen von Jannis, Nicolas und Lennart geweckt wurden. Nach dem Frühstück haben sich auch die meisten entschieden baden zu gehen, um sich und ihre Klamotten zu waschen. Daraufhin fing es leicht an zu nieseln und alle zogen sich zurück in ihre Tarps und Zelte. Die meisten haben Spiele gespielt, zum Beispiel Wizard, Bücher gelesen oder einfach nur geredet. Als es dann gegen 15:00 Uhr endlich aufgehört zu regnen, konnten wir alle endlich wieder unsere nasse Wäsche aufhängen und anfangen, Feuer für das Abendessen zu machen. Später haben zwei aus der Gruppe eine Strafe bekommen, da sie eine Regel missachtet haben. Sie mussten ein Corny über den Fluss, der ungefähr 3 Meter breit ist, transportieren, ohne, dass sie selber und der Corny nass werden, nur durch Hilfe von Naturmaterial. Da sie das nicht geschafft haben, mussten sie jeweils mit einem großen Topf voll Wasser einmal um den See laufen. Bevor die beiden losgelaufen sind, haben sie sich mit Essen gestärkt.
Die Kochgruppe hat zwei Töpfe mit Reis und Tomatensoße gemacht, es war sehr lecker. Viele hatten noch Hunger aber der zweite Topf mit Reis hat sehr verbrannt geschmeckt und die meisten sind hungrig zurück in ihre Zelte und Tarps gegangen.
Aber zum Glück hatten alle noch ihre Cornys und die haben sie dann genüsslich verzehrt.

Bericht: Janik, Lenni, Conor und Lara

Dienstag, 20. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 8

Von: Bortelid-Basislager
Nach: Gluggen
Wetter: vormittags viel Regen, zum Abend hin gut, Sonne so ab 6 Uhr
Stimmung: abwechselnd (6-8) (7-10), entspannt, als der Regen aufgehört hat
Spruch des Tages: „Sind wir hier richtig?!“

Moin. Heute Morgen sind wir entspannt aufgewacht, es war leichter Nieselregen. So gegen 10:00 Uhr hat die Koch Gruppe Frühstück gemacht. Es gab einen bunten Mix aus Joghurt-Erdbeere-Knusper-Schoko-und-Früchte-Müsli. Nach dem Frühstück haben wir besprochen, was wir die nächsten Tage tun wollen. Wir beschlossen, nach Gluggen aufzubrechen. Die Lehrer gaben uns eine Extraaufgabe, und zwar, dass wir bis Gluggen alleine wandern mussten, ohne Tipps und Fragen.
Janik hat die Karte und den Kompass gewonnen und hat die Gruppe nach Gluggen geleitet.

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In Gluggen haben wir den Tag ausklingen lassen und sind alle satt von den Nudeln ins Zelt/Tarp gegangen.

Bis morgen!

Bericht: Nico, Lennart und Jannis

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Montag, 19. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 7

Ruhetag im Bortelid-Basislager
Wetter: sehr wechselhaft, 2-7
Stimmung: 7-9, positiv am Entspannen
Spruch des Tages: „War der Hamster auch eingeladen?!“

Hallöchen!!
Heute Morgen wurden wir durch die Geräuschkulisse der „Supertramp“-Gruppe „lieblich“ geweckt. Gegen 9:00 Uhr haben sich die ersten auf den Weg zum Badesee gemacht. Währenddessen haben die anderen schon ihr Gourmetfrühstück gegessen – SCHOKO- und KNUSPER-Müsli. Kurz darauf hörten wir, wie die Lehrer der Gruppen „McCandless“ und „Supertramp“ anfingen, gegenseitig ihr Vorhaben schlecht zu reden. Herr Sorgenfrei sang „Ich will nicht ins große Paradies, weil der Weg dorthin so schwierig ist.“ Als sich dann die „Supertramp“-Gruppe endlich auf dem Weg gemacht hatte, zog sie, um sich zu rächen, die Heringe des Lehrertarps der „McCandless“-Gruppe heraus, so dass es zusammengekracht ist.
Den Tag haben die meisten in ihrem Zelt/Tarp verbracht, da das Wetter sehr wechselhaft war. Die meiste Zeit wurde mit UNO, Wizard und black Stories verbracht. Zum Abend hin wurde Feuer Holz gesammelt.

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Und die Koch Gruppe hat angefangen, Essen zu machen, es gab mal keine Nudeln, sondern Chili sin carne, wahlweise auch con carne. Daraufhin haben wir die nächsten 3-4 Tage besprochen.

Liebe Grüße an die HHood!

Bericht: Lilly, Lara und Mieke

Sonntag, 18. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 6

Von: Skothommen
Nach: Bortelid
Wetter: Wechselhaft, 7-3
Stimmung: von Freude bis Frustration, 8-1
Weisheit des Tages: „Der meiste Regen fällt daneben!“

Moinsen. Heute ist der letzte Tag unserer Fünftagestour.

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Bei Sonnenschein und voller Motivation sind wir gegen 13:30 Uhr in Skothommen losgewandert. Nach ungefähr einer Stunde bei abwechselnd Regen und Sonne haben wir unsere erste Pause gemacht.

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Als der Rest der Gruppe aufgeschlossen hatte, stellte sich heraus, dass Lenny hingefallen war und von nun an humpelte. Wir hatten also an sich sowieso noch 5 Stunden vor uns, woraus im Endeffekt dann 7 wurden.

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Wäre das nicht genug gewesen, kam Herr Hempen mit Zwiebeln an, welche Janik während der vergangenen Stunde auf dem Weg verloren hatte. Als er diese wieder einpacken wollte, stellte Janik seinen Rucksack bei seinem Glück auch noch in Scheiße.

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Nachdem wir uns dann mit Nüssen und Rosinen gestärkt hatten, ging es weiter den roten Wanderweg entlang. Als wir über etliche Steine geklettert, an Sandstränden vorbei und eine Steilwand hochgelaufen waren, stoppte Sorgi der Atem: Aus dem Wanderweg, den er letztes Jahr noch kannte, war eine richtige Straße geworden! Nachdem er etwas in Erinnerungen geschwelgt hatten, machten wir die nächste Pause. Zu diesem Zeitpunkt hieß es noch, dass wir noch zwei Stunden brauchen würden. Aus der Straße wurde dann irgendwann Sumpfgebiet. Kurze Spatel-Pause und es ging weiter.

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Der Großteil der Gruppe hatte noch gute Laune und es wurde viel gesungen. Nach ungefähr 20 Minuten hieß es: „Kolonne Stopp!“ Lenny, Daniel und Niklas fingen abwechselnd an, sich hinzuschmeißen und den Neymar zu spielen, ungefähr im 10-Minuten-Takt. Nach und nach sank die Laune. Leider trotz der Motivationsversuche von Lennon, Conor und Emirhan. Diese blieben ihrer guten Laune trotzdem treu und von hinten hörte man oft Mark Forster und Alicia Keys.
Nachdem aus einem einstündigen Weg zwei Stunden wurden, kamen wir an einer Hütte an, bei der sich die verletzten Spieler etwas ausruhen konnten und die Lage besprochen wurde. Es gab eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte Nachricht war, dass sich die „Supertramp“-Gruppe immer noch im Basislager befand und die gute, dass wir nicht mehr viel Weg vor uns hatten. Auf einmal waren alle Verletzungen vergessen und Lenny war der erste, der letztendlich im Basislager ankam. Der restliche Weg beinhaltete zwei große Hindernisse. Einen 2 Meter hohen Stein, der mit Seil bezwungen und einen Scheiß-Berg, der hinabgeklettert werden musste.

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Auf dem Weg den Scheiß-Berg hinab, stellte sich heraus, dass dieser tatsächlich aus Dünger besteht. Einen Moment später rutschte Janik ab und war mit seiner Hand in der Scheiße. Im Großen und Gesamten wortwörtlich ein Scheißtag für ihn.

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Am Fuße des Dünger-Hügels wurden wir von ein paar Menschen der „Supertramp“-Gruppe empfangen, welche uns ins Basislager begleiten. Im Basislager angekommen fing es natürlich prompt an zu regnen. Trotz der ermüdeten Koch Gruppe gab es an diesem Abend doch noch ein pfeffriges Essen.

Bericht: Connor, Janik, Lennon und Mieke

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Samstag, 17. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 5

Von: Kleines Paradies
Nach: Skothommen
Wetter: sintflutartige Wasserfälle in der Nacht, sonnig und regnerisch im Wechsel, 8
Stimmung: ehrfürchtig, freudig, müde, angestrengt, 7
Spruch des Tages: „Heute habe ich Spaß!“

Gestern sind Stefan und ich im kleinen Paradies auf den angrenzenden Gipfel geklettert. Ziel war, die Gruppe „Supertramp“ zu kontaktieren, um sie zu bitten, bei ihrem Weg ins kleine Paradies nach Conors Brille Ausschau zu halten. Conor hatte sie seiner Aussage nach im Regen einstecken wollen und wohl auf dem Weg verloren.

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Nachdem wir also den Gipfel mit etwas Angstschweiß aber auch Spaß erklommen hatten, setzten wir den Anruf ab. Philip erzählte uns, dass er plane, die nächsten Tage mit seiner Gruppe im Basislager aufgrund des Wetters zu bleiben. Hektisch schauten wir dann auch auf den Wetterbericht und erfuhren, dass in der Nacht ein riesiges Unwetter auf uns zukommen würde. Auch die nächsten Tage verhießen nichts Gutes. Wir beschlossen, der Gruppe erst später nach dem Abendessen etwas davon zu erzählen, um die Stimmung bei gutem Wetter hochzuhalten.
Beim Abendbrot bereiten wir die Gruppe dann auf die Nacht vor. Kleidung wurde verstaut, Zelt und Tarps umgebaut und sicher abgespannt. Alle waren für die Nacht vorbereitet. Die Nacht war tatsächlich nass und windig. Wir mussten unseren Aufbau in der Nacht zweimal korrigieren. Den Kids ging es nicht anders. Das Tarp von Jannis, Lenny und Emirhan flog kurzzeitig weg. Bei Lennart und Nicolas regnet es rein, so dass die Schlafsäcke etwas nass wurden. Marla, Gamze und Sina hatten in ihrem Tarp ein Loch, durch welches Wasser eindrang. Angekündigt war der Regen bis 12:00 Uhr mittags. Stefan und ich brachten gegen 10:00 Uhr Müsli ans Bett… äh, ans Zelt.
Um 13:00 Uhr letztlich brachen wir dann bei etwas Sonne auf. Wir überquerten den breiten Fluss im Paradies. Manche balancierten mit Wandersandalen über die Steine, andere gingen barfuß durch den Fluss. Jonas fiel kurzzeitig in den Fluss. Passiert ist aber nichts, außer einer nassen Regenhose und nassen Schuhen.

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Nachdem wir uns dann durch etwas Gebüsch schlugen, mussten wir einen Wasserfall überqueren. Auch dies war eine spannende Gelegenheit, bei der man äußerst trittsicher sein musste. Hier ging alles gut und alle haben es sicher über die Felsen geschafft. Weiter ging es durch Moos, Schlamm und Gebüsch bis wir wieder einen Fluss queren mussten. Die Rucksäcke wurden einzeln herübergeworfen oder -gereicht. Manche springen auch mit Gepäck direkt hinüber. Letztlich kamen wir dann hier in Skothommen bei wechselhaftem Wetter an.
Gegen 20:00 Uhr beginnen wir damit, Feuer zu machen. Keine leichte Angelegenheit bei Regen und nassem Holz. Es gelang aber dennoch, wenn auch mit sehr viel Willen, Durchhaltevermögen und der großartigen Unterstützung von Marla, Sina und Emirhan. Jannis und Lennart versorgten uns mit gutem Feuerholz.
Auch wenn man es nicht glauben mag, aber erst gegen 23:00 Uhr hatten wir das Essen dann endlich fertig. Weiß ja nicht, wann ihr das letzte Mal drei Stunden gebraucht habt, um Nudeln zu kochen?

So, nun gute Nacht! Wir sind alle müde. Gruß an die 5-F. Danke für eure Motivationssprüche!

Arne

Freitag, 16. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 4

Ruhetag im kleinen Paradies
Wetter: 9, sonnig, trocken und recht warm, ca. 15-20°C
Stimmung: ausgeruht, Angst
Spruch 1 des Tages: „Es KANN ja mal passieren!“
Spruch 2 des Tages: „Ich bestehe die Herausforderung auch ohne Brille!“

Heute war der erste Ruhetag in Norwegen und den konnten wir alle auch echt nach dem gestrigen Tag gebrauchen. Alle waren recht früh schon am Lagerfeuer und haben warme „Milch“ (Wasser) mit Müsli vorbereitet.
Nach dem Frühstück haben wir erstmal unsere klitschnassen Sachen aufgehängt und gebetet, dass sie trocken werden.

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In der Zwischenzeit sind Lenny, Lennart und Jannis runter an den Fluss gegangen und haben angefangen zu angeln. Nach einiger Zeit haben sie trotz Herrn Sorgenfreis Spruch: „Ihr werdet nur Regenwürmer versenken!“, tatsächlich einen Fisch gefangen.

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Zum Abendessen gab es Couscous, der eher mäßig geschmeckt hat.

P.S.: Die meisten Sachen sind trocken geworden.

Bericht: Florian Horstkamp

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Donnerstag, 15. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 3

Von: Finndalen
Nach: Kleines Paradies
Wetter: 3, dauererweichender Regen
Stimmung: jetzt entspannt, da nach langem Marsch durch Sumpf endlich angekomen, 8
Spruch 1 des Tages: (brüllt übers Feld) "Wann sind wir endlich im Paradies??"
Spruch 2 des Tages: "Kann man das hier noch absagen??"

Nach einer klirrend kalten Nacht, bei der alle Schlafsäcke auf die Probe gestellt wurden, sind wir nach einem tollen Frühstück (Müsli mit klumpiger Milchpulver-Milch und Nudeln vom Vortag) schon um 11:00 Uhr zum Paradies aufgebrochen. Leider ging es wieder durch reichlich Sumpf. Dabei sind Marlons und Stefans Schuhe durchgenässt (bestimmt auch noch mehr) und fast jeder ist mindestens einmal ausgerutscht. Auch der Regen hat mit jeder Stunde zugenommen und dann haben wir uns leider durch den Nebel verirrt.

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Deshalb sind wir dann durchnässt, gefühlt Stunden später, im kleinen Paradies angekommen: 

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Dann wurden schleunigst alle Zelte und Tarps aufgestellt und Käsenudeln gekocht. Gerade sitzen wir alle gesättigt um das Feuer unter einem Felsen und trocknen unsere Schuhe und Klamotten an der Glut. 

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Morgen ist Ruhetag und danach geht es wieder zurück zum Basiscamp.

Gute, erholsame Nacht, auch für uns,

Eure McCandless

Bericht: Marla 

 

Grüße an Marlons Mama: Die Schuhe sind sowas von nicht wasserfest!!

Mittwoch, 14. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 2

Von: Bortelid
Nach: Finndalen
Stimmung: 2 bis 5, da viele Kinder Heimweh hatten. Wir sind auch auf dem Weg nach Finndlaen oft in Moormatsch getreten. Es ging auch sehr oft bergauf, damit wurde es wirklich zur Herausforderung.
Wetter: 5/10 Es war oft sehr windig, aber zum Glück haben wir unsere Zelte und Tarps trocken aufgebaut, denn etwa 10 Minuten später fing es richtig doll an zu regnen!
Spruch des Tages: "Ich muss die Lampe zwischen die Eier klemmen!" (Emirhan)

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Heute gab es Müsli mit warmem Wasser und Milchpulver und zum Abend gab es Nudeln mit Tomatensoße.

Bericht: Emirhan

Dienstag, 13. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 1: Anreise

Von: Hamburg
Nach: Bortelid
Wetter: 7, heiter bis wolkig, Frsbees fliegen tief
Stimmung: 2 bis 8, von Heimweh bis aufgekratzt-verrückt
Weisheit des Tages: "Wenn der Pulli erstmal nass ist, wiegt der gleich 2-3 Kilo mehr!" (Jule)

Liebe Norwegen Freunde und Eltern,
wir sind gut in unserem Basislager in Bortelid angekommen! 
Nach einer langen und erholsamen Fahrt im Bus nach Hirtshals, ein paar Pausen, Snacks und einem kleinen Übelkeitsanfall konnten wir problemlos in die Fähre nach Kristiansand umsteigen. 
Zwischen den beiden Gruppen sind sogar bereits Freundschaften entstanden. Als wir dann mit der letzten Busetappe in Bortelid angekommen sind, ging es ans große Schleppen aller Rucksäcke und Lebensmittel zum Basiscamp. Das war dann wahrscheinlich die anstrengendste Tätigkeit für heute.
Auch das Aufbauen der Zelte und Tarps ging nicht ganz problemlos vonstatten, aber letztendlich können heute alle mehr oder weniger zufrieden in ihre Schlafsäcke steigen.
Einige Leute hatten danach sogar noch den Elan, Hampelmänner zu machen, erste Hügel zu erklimmen und Frisbee zu spielen. Auch kennt jeder jetzt alle Notsignale (1x pfeifen, 2x pfeifen, 3x pfeifen) und die korrekte Benutzung des Spatens.

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Morgen geht es dann richtig ins Gelände.

Alles Gute und viele Grüße aus Norwegen,

Eure McCandless

Bericht: Marla&Sina

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Dienstag, 13. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 1: Anreise (Bericht: Supertramp)

Von: Hamburg
Nach: Bortelid
Wetter: bewölkt mit kurzen Schauern, in Deutschland sonnig.
Stimmung: gut, bei manchen Mangelware

04:00 Abfahrt
06:30 1 Pause
10:00 2 Pause
11:15 Ankunft Fähre
12:15 Abfahrt Fähre
15:30 Ankunft in Kristiansand
18:00 Ankunft Parkplatz Camp
18:30 Aufbau des Camps

Manche haben in der Sporthalle geschlafen und andere wiederum sind morgens gekommen. Nachdem alles im Bus verladen war, ging es los Richtung Norwegen. Die Stimmung war gut, obwohl die Nacht kurz war. Deswegen schliefen die meisten im Bus. Nach mehreren Stopps hatten wir ungebetene Gäste im Bus: Wespen.
An der Fähre angekommen wurden uns Container zur Verfügung gestellt für das ganze Gepäck. Dieser Service brachte sogar die Betreuer aus dem Konzept. Die hatten schon mit dem Chaos gerechnet, alles als Handgepäck an Bord tragen zu müssen.

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Nach einer entspannten Fährfahrt waren wir unserem Ziel schon näher.
Von der Fähre zum Camp waren es noch zwei Stunden Busfahrt. Am Parkplatz angekommen, mussten wir erstmal alles ausladen und dann bis zum Camp bringen. Keiner hatte zwar Lust dazu, noch 5-20kg schwere Tüten zum Zelt zu bringen, aber schlussendlich haben wir auch das geschafft. Jetzt steht das Camp und ich schreibe im Dunkeln den Bericht…

Bericht: Finjo, abgetippt von Momme, Flori und Malte

Montag, 12. August 2019

Into the Wild (McCandless) Tag 0: Abschied

Tag 0: Letztes Treffen mit den Patenklassen, den Delfinen (Gruppe Supertramp) und der 5-7F (Gruppe McCandless).
Wetter: gut - aber noch egal…!
Stimmung: gemischt

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