Prag-Hamburg oder doch Hamburg-Prag

Egal wie herum,

eine Strecke wird auf jeden Fall mit dem Fahrrad bewältigt!

Deine Herausforderungen werden also sein:

  • im Vorfeld die Strecke und Übernachtungsmöglichkeiten eigenständig planen (inkl. 1 Strecke Bahnfahrt)
  • gemeinsame Planungsentscheidungen treffen
  • Navigation mit Karte (!=
  • Selbstversorgung (3,50 € pro Tag)
  • Übernachtung unterwegs zumeist im Zelt
  • gesamtes Gepäck inkl. Verpflegung selbst transportieren
  • mit der Gruppe gemeinsam Wind, Wetter und Pannen trotzen!
  • ....

... und nicht zuletzt: etwa 650-700 km Fahrrad fahren!

Berichte

Freitag, 30. August 2019

Endspurt und Ziel! Über 800 km? -Kein Problem!

16. Tag: Um Punkt 10 Uhr sitzen wir auf den Rädern! Heutiges Ziel fast 90 km! Doch am Nachmittag wird klar, wir müssen doch ein wenig früher auf einen Campingplatz. Der bestgelegenste Campingplatz hatte keinen Platz und der noch weiter entfernte kann aufgrund von Allergien nicht erreicht werden, also nehmen wir spontan den Campingplatz in Lauenburg am Lanzer See. Und am Ende sehen wir: Das waren ganze 70 km für heute! Die Stimmung ist dennoch angespannt! Werden wir es am letzten Tag vor 18 Uhr nach Hamburg schaffen? Alle wollen nach Hause. Morgen heißt es Endspurt!

17. Tag: Noch 65 km trennen uns von unseren Familien, leckerem Essen, einer Dusche und dem eigenen Bett. Die Diskussionen über den besten Burgerladen können heute Abend in die Testphase gehen oder Mami/Papi macht das schon zu Beginn der Reise gewünschte Essen. Um 9:40 Uhr sitzen wir auf den Rädern. Wie jeden bisherigen Tag gibt es Jungs und Mädels, die im Turbogang alles zusammenpacken. Aber auch der Rest hat „den Stallgeruch schon in der Nase“. Flott landen wir in Geesthacht. Nach einer kurzen Mittagspause geht es weiter und wir erreichen unser langersehntes Ziel um 15:30 Uhr. Jubelnd und mit viel Applaus werden wir von unseren Liebsten begrüßt. Ein paar Tränen fließen, leckere Kekse und Caprisonne werden verteilt und die Räder erstmal beiseite geschafft.

Jeder von euch kann sehr stolz auf sich sein! Gemeinsam haben wir die großen und kleinen Herausforderungen überstanden, einen Weg von über 800 km in 15 Tagem zurückgelegt und auf vieles verzichtet!

Wir sind toll!

Mittwoch, 28. August 2019

Radeln, radeln, radeln

11. Tag und 12. : Nach dem Ruhetag üernahmen die Schüler die R(o)ute. Trotz der Hitze sind wir gut durchgekommen und sind  sogar 78,5 km gefahren. Wir haben beim Ruderverein Wittenberg übernachtet. Am nächsten Tag sind wir nach Aken gefahren. Dort haben wir genau an der Elbe auf einem Campingplatz übernachtet. Abends haben wir einen wunderschönen Sternenhimmel angeschaut. Der Platz war etwas abschüssig und ein Schüler hat sich in seinem Zelt etwas zu weit Richtung Abhang gerollt. Wir konnten ihn am nächsten morgen mit auf der Seite liegenden Zelt wecken.

13. Tag: Am nächsten morgen sind wir verspätet vom Campingplatz losgefahren. Unser Ziel war Burg bei Magdeburg. Die Menschen haben uns trotz der Hitze kein Leitungswasser gratis geben wollen, bis wir ein nettes Restaurant gefunden haben, das unsere Flaschen aufgefüllt hat. Wir haben es aber nur nach Biederitz geschafft. Bei einem netten kleinen Campingplatz sind wir spontan untergekommen, obwohl es nicht so viel Platz gab. Da haben wir gekocht und Zelt aufgebaut.

14. Tag: Leider sind wir heute erst gegen 11 losgekommen und auch an diesem Tag war es sehr heiß. Am Abend sind wir auf dem Family-Camp in Kellerwiehl untergekommen und einige Jugendliche hatten noch genug Energie um Fusball zu spielen. Es gab eiskalte Cola und einige haben sich noch einen Nachtisch gegönnt.

15. Tag: Auch heute fiel es einigen schwer um 10 Uhr mit dem Packen fertig zu sein, sodass wir wieder erst gegen 11 losfahren konnten. Nach knapp 7 km in ein Schüler gestürzt und die Gruppe musste sich teilen. Frau Laing ist mit dem Schüler ins Krankenhaus gefahren, der Rest der Truppe hat sich auf den Weg zum Campingplatz nach Werben gemacht. Der Schüler hat sich am Handgelenk verletzt und konnte leider nicht weiterfahren. Die Schülergruppe kam um 20:45 Uhr an, Frau Laing ist hinterhergefahren und kam um 21:15 Uhr an.

16. Tag: Heute sind wir wie immer um 7 Uhr aufgewacht. Nachdem wir die Zelte abgebaut haben, sind wir pünktlich um 10 Uhr los gefahren.  Wir hatten uns vorgenommen 85 km zu fahren. Nach den ersten 40 km haben wir Pause gemacht. 15 km vor dem Ziel hat uns eine große Gewitterwolke begleitet. Um 18:30 Uhr waren wir am Zeltplatz. Wir hatten das Glück, dass wir nur etwas Regen abbekommen haben als die Zelte schon aufgebaut waren. Das Essen konnten wir unter einem Vordach kochen und haben dort bis zur Schlafenszeit gequatscht. 

 

Donnerstag, 22. August 2019

Wer hat gesagt es geht nur entspannt bergab??

6. Tag der Tour: Wir haben das östliche Erzgebirge bezwunge!. Nach etwa 50 Kilometern erreichten wir auf dem Weg zu unserem Campingplatz einen gefühlt 2000 Kilometer hohen Berg. Als wir dann oben angekommen sind, haben wir erfahren, dass uns Google in die Irre geführt hat. Die netten Damen vor Ort gaben uns Wasser und sagten uns, wo wir hinfahren mussten... Nachdem wir uns auf dem Weg zum Campingplatz gemacht haben, wurde der Weg steiler und steiler so das die großen die schon weiter waren , zurück kamen um den anderen zu helfen. Nachdem wir uns dann immer weiter gekämpft haben, kamen wir an einer Gabelung an, an der es die Möglichkeit gab durch ein trockenes Flussbett zu schieben oder ca. 10 Kilometer Umweg zu nehmen um an dem Campingplatz anzukommen (Wir entschieden uns für den holprigen Weg durch das Flussbett). Es dauerte eine Stunde um uns einen Kilometer durch das steinige Flussbett zu kämpfen. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben und uns gerade Essen machten, fing es plötzlich an zu stürmen und Gewittern. Einige Zelte wurden zwar fast aus der Erde gerissen und wir wurden alle etwas nass, haben diese Nacht jedoch überlebt;)

Am 7. Tag also nach der stürmischen Nacht  fuhren wir nach dem Abbau der nassen Zelte erst gegen 12 Uhr im Regen los. Gegen Nachmittag kamen wir in Dresden am Dresdener Ruderverein an, in dem wir netterweise übernachten durften an (vielen Dank an den Ruderverein für die tolle Nacht in euren vier Wänden!) 

Am 8. Tag  fuhren wir viel zu spät vom Ruderverein los, obwohl wir keine Zelte aufgebaut hatten! Als wir dann endlich losgefahren sind, hatten wir auf den ersten Metern schon die erste Panne. Nach einiger Zeit wurde das fahren besser und besser. Gegen 18:30 Uhr kamen wir dann ohne Probleme an unserem Campingplatz an.

9. Tag: Nach einer tollen Nacht am wunderschönen Campingplatz in Riesa machten wir uns auf den Weg nach Torgau. Ein frühes Ankommen zum Wäsche waschen und etwas Zeit zum Ausruhen war das Ziel. Aber wie es das Schicksal so will, ist dieser Plan nicht aufgegangen. Aufgrund eines Achsenbruches mussten wir kurz nach der Mittagspause eine Weile warten bis es weiterging. Dank der Unterstützung einer netten Anwohnerin, die die Schülerin und unseren Fahrradexperten Finn mit Fahrrad und Gepäck zur nächsten Werkstatt gefahren hat, konnten wir am Ende gemeinsam beim Kanu-Verein in Torgau ankommen.

10. Tag: Ruhetag! Um für die nächsten Kilometer Kraft zu tanken, endlich die Wäsche zu waschen und einen entspannten Einkauf für die nächsten drei Tage zu erledigen, haben wir uns heute in Torgau auf dem Campingplatz einen Ruhetag gegönnt. Dafür wollen wir morgen eine lange Strecke fahren und in Lutherstadt/Wittenberg ankommen. Drückt uns die Daumen, dass alles gut geht!!

Samstag, 17. August 2019

Es ist noch Luft nach oben

1 Tag Abreise um 6:00 morgens 
Ab zum Altona Bahnhof  wir sind alle müde und müssen uns von unseren Eltern verabschieden, um in den Zug nach Prag zu steigen. Endlich, nach sieben Stunden Fahrt in Prag angekommen- sofort zum Zeltplatz und  kochen :-)

2 Tag Prag besuchen gehen: wir sind alle in die Innenstadt gefahren, um die Sehenswürdigkeiten zu sehen. Nach 5 Std durch Prag -gehen sind wir wieder zum Zeltplatz gegangen. Gerade als wir dort angekommen sind, kam ein großer Regenschauer. Dann haben wir wieder gekocht und dann um 22:00 war Nachtruhe. 

3 Tag Fahrrad fahren!  um 7:00h aufstehen, Sachen packen und Frühstücken dann um 11:00 los gefahren am dem Tag  sind viel Packtaschen von dem Fahrrad runtergefallen nach 34km sind wir dann zu einem Zeltplatz gekommen- gerade soeben... 
Zelte aufgebaut, kochen, kleines Lagerfeuer,  ein paar Lach-flashs und um 22:00 schlafen gehen 

4 Tag  um 7:00 aufstehen,  Sachen packen und Frühstücken. Erst  um 11:00 kamen wir los. Auf der Etappe gab es einen platten Reifen und wir mussten anhalten und es reparieren.  Nach 42km sind wir haben in Roudnice zuerst keinen Zeltplatz bekommen. Aber der Rafting-Club ein paar Hundert Meter weiter, hatte mit uns Erbarmen. Wir durften auf deren (Stein-) Wiese zelten. Drei deutsche Radwanderer sind unserem Beispiel gefolgt, weil sie auf dem eigentlichen Campingplatz neben einem Nachtclub hätten zelten müssen. 
Dafür hatten wir dann das Vergnügen, einen Feueralarm zu hören. Alle Kinder sind aus den Zelten und Finn hat uns beruhigt und wieder auf die Isomatten geschickt.  

5 Tag um 11:09 sind wir los gefahren und dann 20 km durch gefahren dann  Einkaufs- Pause und weiter fahren. Immer weiter... etwa 100x Taschen- Unfälle, 1x Crash mit Wegpfeiler, zwei Platten, ...und...und ... es hat nicht geregnet! Kurz vor Usti sind wir direkt am Elbufer auf einem Campingplatz gelandet. Trotz aller Pannen haben wir fast 43 km geschafft!  Morgen wollen wir über die Grenze - die 50 km schaffen wir locker...!