Natur Pur & Hamburgs Wasser

 

Ein Hamburger Bach benötigt Hilfe!

Gemeinsam mit dem Bezirksamt und dem NABU werden wir an der Tarpenbek durch Errichtung von Sohlgleiten, Strömungslenkern, Totholzeinbau, Abgrabungen von dichtem Pflanzenwuchs, Entschlammungsarbeiten und Einbringen von gewaschenem Kiesgeröll eine naturnahe Gewässerführung herstellen.

Durch unseren Einsatz soll der Lebensraum für Kleinlebewesen, Amphibien und Wasserpflanzen aufgewertet und entwickelt werden.

Berichte

Freitag, 14. September 2018

letzte Berichte

Strömungslenker

Ein Strömungslenker aus Kies oder Totholz bewirkt , dass die Strömung in die Mitte gezogen wird und der Fluss wieder schlangenfömiger verläuft. Er schafft in den Gebieten, wo keine Strömung ist, also am Rand, dass es mehr Lebensräume für Tiere entstehen. Dadurch gibt es mehr und abwechslungsreichere Lebensräume für Tiere. Wir haben zum Beispiel aus Totholz Strömungslenker mit Bäumen gebaut, die es im Überfluss gibt, weil sie schnell wachsen und den anderen Pflanzen keinen Platz mehr lassen. Die haben wir abgesägt und mit einer Sichel die Äste vom Baumstamm gehackt und daraus einen Totholzlenker gebaut. Dann haben wir ganz viele kleinere und mittelgroße Äste an den Rand bis zur Mitte des Baches gepackt, so dass es ein gutes Stück aus dem Wasser ragt. Dann haben wir die dickeren Stämme in einer X-Form rauf gelegt und mir Holzpflöcken, die wir mit Vorschlaghammern eingeschlagen haben, befestigt. Dann haben wir die Baumstämme an den Pflöcken mit Draht befestigt. Daneben haben wir eine Rausche gebaut. Eine Rausche aus Kies, also zwischen Totholzlenker und Ufer haben wir ganz viel Kies verteilt und dadurch ein Plätschern und kleine Wellen erzeugt. So wie auch der Kieslenker, bei dem wir Kies bis zur Mitte im 45 Grad-Winkel zur Strömung in den Bach geschüttet haben. Dafür haben wir ganz viel Kies und Geröll geholt, damit die Strömung wieder in die Mitte gezogen wird. Das war ein Teil der Renaturierung.     Titus

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Blaualgen

Von Blaualgen hat bestimmt jeder schon mal gehört, auch dass Blaualgen irgendwie gefährlich sein sollen, aber nicht so richtig gewusst, was das überhaupt ist. So wie auch ich, dann habe ich ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass es gar keine Algen sind sondern Bakterien. Und die meisten Blaualgen sind gar nicht gefährlich sondern einfach sie nur echt nicht gut riechen. Manche sind gefährlich, weil man davon zum Bespiel  einen Ausschlag bekommen kann und wenn man zum Beispiel beim Baden aus Versehen Wasser schluckt, dann bekommt man eventuell Durchfall oder Atembeschwerden. Wenn man knietief im Wasser steht und man seine Füße nicht mehr sehen kann, dann sollte man dort lieber nicht baden. Denn dann sind wahrscheinlich Blaualgen im Wasser und wenn es dazu noch heiß ist und die Sonne scheint, dann werden die Blaualgen nicht weniger. Wenn es kühler wird, dann verschwinden die Blaualgen wieder und die Wasserqualität wird besser. In der Tarpenbek waren während unserer Herausforderung keine Blaualgen.    Titus

Mittwoch, 12. September 2018

6. Sept. 2018 - an der Tarpenbek:

Ein fleißiger Schüler baut einen Strömungslenker aus Totholz und Kies.

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Donnerstag, 6. September 2018

05.09.18, Ein Besuch im Klärwerk Köhlbrandhöft

Klärwerk Köhlbrandhöft Hamburg

Wohin verschwindet eigentlich das Hamburger Abwasser? Wo und wie wird es gereinigt und was passiert danach?
Ein Besuch auf dem Klärwerk:

 

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Montag, 3. September 2018

Elbinsel Kalte Hofe

Exkursion zur Elbinsel Kalte Hofe / Stiftung Wasserkunst

Das Bild mit der Kupfernen Schüssel ist eine Spende eines Künstlers. Mit den Bewegungen auf der rechten und der linken Seite kann man das Wasser in Bewegung setzen und einen tiefen Ton erzeugen. Der tiefe Ton ist gelungen, nachdem mehrere Schüler*innen daran gerieben haben. Das Wasser viebrierte nur und hat allen viel Spaß gemacht.
Außerdem haben sie alle viel über den Ursprung der historische Wasserversorgung in Hamburg, den Weg des Abwassers unseres heutigen Grundwassers und über Brunnen erfahren können. B.L.

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Am Mittwoch, den 29.08.2018, haben wir nicht Kies, Holz und riesige Steine rumgeschoben, sondern wir haben einen Ausflug gemacht.

Am Morgen haben wir uns an der U-Bahn Saarlandstraße getroffen und sind erst einmal ganz viele Stationen gefahren. Anschließend sind wir am Wasserwerk Hamburg vorbeigelaufen bis zum Gebäude der Stiftung Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe. Wir mussten ein bisschen warten und haben erstmal etwas gegessen und nach W-LAN gefragt. Dann kam eine Frau und hat uns eine lange Führung gegeben.

Zuerst hat sie uns ein großes Foto von Kaltehofe aus früheren Zeiten gezeigt. Die Frau erzählte, dass früher draußen ein Schwimmbad war. Wenn man aus dem Wasser rauskam, hatte man ein Dreckring um den Hals.

Dann sind wir weiter zu einer großen Schüssel gegangen, die zwei Griffe hatte. Die Frau meinte, wenn man seine Hände mit dem Wasser aus der Schüssel nass macht und dann an den Griffen reibt, entsteht ein Wasserschwingungsberg. Aber das hat keiner von uns so richtig hinbekommen.

Wir sind auch in den Keller gegangen und über einen Tunnel in einen weißen Gebäude-Block gelangt, wo eine nachgestellte Brunnenwerkstatt gezeigt wurde.

Insgesamt war es ziemlich spannend, aber für einige - wie auch für mich - waren es ein bisschen zu viele Informationen auf einmal. Am Ende sind wir einmal um das ganze Grundstück gegangen und haben einen kleinen Stopp bei einem Fuß-Erfahrungspark gemacht, was nach Aussage der Frau eine sehr schöne Erfahrung sein sollte. Aber es wollten dann doch nicht so viele von uns mitmachen.

Kurz vor dem Nachhauseweg haben wir von unseren Betreuern noch alle ein Eis bekommen, was sehr lecker war. Danke, Morgen schleppen wir dann wieder Steine.

Johann

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Montag, 3. September 2018

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Mittwoch, 29. August 2018

27.08.2018

„Hydraulischer Stress“

„Hydraulisch“ bedeutet, dass etwas mit dem Druck von Wasser oder anderen Flüssigkeiten arbeitet, bzw. betrieben wird.
„Hydraulischer Stress“ bedeutet, dass ein Gewässer dauerhaft geschädigt wird, und zwar durch das unnatürliche Einleiten von Regenwasser. Durch das Regenwasser kommt auch der ganze Müll und der Dreck von den Straßen direkt in das Gewässer.
Hydraulischer Stress führt dann dazu, dass die Tiere und Pflanzen, die für das Gewässer typisch sind, geschädigt werden und schließlich eventuell sogar aussterben.
In der Vergangenheit wurden z.B. die Flüsse begradigt, die Ufer befestigt, Pflanzen entfernt etc., damit das Wasser schneller fließen kann und der Fluss mit der gestiegenen Wassermenge klarkommt.
Unser Projekt besteht darin, den Bach wieder zu renaturieren, damit die Pflanzen und Tiere wieder genug Platz zum Leben haben.
Anton

Mittwoch, 29. August 2018

Freitag, 24.08.2018

Am Freitag sind wir zuerst den ganzen Tag mit der ganzen HF-Gruppe am Bach entlang gegangen und haben uns  die Umgebung, also die Pflanzen und Tiere um den Bach herum angeschaut, welche Arten von Pflanzen dort leben und wir haben dabei auch einen Eisvogel gehört. Danach haben wir alle das Springkraut vom Bach entfernt.

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Springkraut
Drüsiges Springkraut oder auch Indisches Springkraut genannt, ist eine Pflanze die ursprünglich aus Mittelasien/Indien kommt, deswegen auch der Name Indisches Springkraut.
Das Springkraut gehört zur Pflanzenfamilie der Balsaminengewächse. Die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch wachsen und muss nicht gepflegt werden. Sie vermehrt sich von selbst.
Sie lebt an sonnigen bis schattigen Orten wo es nährstoffreich und der Boden feucht ist.
Die Pflanze wird immer öfter bekämpft, weil sie sich sehr schnell ausbreitet (alleine eine einzige Pflanze produziert über 2000 Samen in einem Jahr) und sie lässt anderen Pflanzen kein platz mehr.

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Kylie

Montag, 20. August 2018

Tag 1

Am Montagmorgen haben wir uns um 9 Uhr an der Saaralandstraße getroffen und sind dann gemeinsam mit der Bahn zu unserem Zielort gefahren. Als wir dort ankamen wurden wir nett begrüßt und uns wurde anschließend erklärt und gezeigt wo und woran wir arbeiten werden. Wir werden die nächsten 3 Wochen bei der Renaturierung der Tarpenbek mithelfen.

Die Tarpenbek ist ein Nebenfluss der Alster. Ein Bach, der aus Norderstedt kommend nach Hamburg verläuft. Dadurch ist er auch als sogenannter „Grenzfluss“ bekannt. In Hamburg erreicht die Tarpenbek Langenhorn (nahe Ochsenzoll), fließt dann weiter nach Groß Borstel und Eppendorf. Insgesamt hat die Tarpenbek eine Länge von 20 Kilometern. Wir wollen dabei helfen das ökologische Gleichgewicht dieses Baches wiederherzustellen, damit die Tarpenbek wieder zum natürlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen werden kann. Lea

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