Natur Pur

 

Ein Hamburger Bach benötigt Hilfe!

Gemeinsam mit dem Bezirksamt und dem NABU werden wir an der Tarpenbek durch Errichtung von Sohlgleiten, Strömungslenkern, Totholzeinbau, Abgrabungen von dichtem Pflanzenwuchs, Entschlammungsarbeiten und Einbringen von gewaschenem Kiesgeröll eine naturnahe Gewässerführung herstellen.

Durch unseren Einsatz soll der Lebensraum für Kleinlebewesen, Amphibien und Wasserpflanzen aufgewertet und entwickelt werden.

Berichte

Montag, 25. September 2017

Willkommen zurück!

Alle Herausforderungsgruppen sind wieder in der Schule zurück. Begrüßt wurden sie von der Schulgemeinde. Die Delfine empfingen "ihre" Herausforderungsgruppe "Natur pur" auf dem Schulhof.

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Morgens war Waffelteig vorbereitet worden, so dass nachmittags alle mit frischen Waffeln versorgt werden konnten.

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Donnerstag, 21. September 2017

Eintagsfliegen

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Foto: Richard Bartz, München CC BY-SA 2.5
 
Eintagsfliegen. Körpergröße von 3 bis 38 mm und eine Flügelspannweite von maximal 80 mm und doch leben sie nicht lange. Die erwachsenen Tiere leben meist nur ein bis vier Tage, manche auch nur wenige Minuten (deswegen werden sie vielleicht Eintagsfliegen genannt?). Diese Zeit wird ausschließlich zur Paarung und Eiablage genutzt. Die Paarung findet im Flug statt. Nach der Paarung legen die Weibchen die Eier ins Wasser von Flüssen und Bächen. Wenn wir schon von Bächen sprechen: wie ich gehört habe, haben wir auch Larven gefunden. Und wer von euch nicht weiß wie eine Eintagsfliege aussieht, dann habt ihr da oben ein Bild.
 
von Kannika
Donnerstag, 14. September 2017

Apfelbaum

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Ich und Momme sind auf einen Baum geklettert und haben Äpfel runter geschmissen. Und die Äpfel haben geschmeckt!

Nikolas und Momme (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Besuch an der Tarpenbek

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Als die Delfine heute an der Tarpenbek ankamen, hieß es zuerst "Essen"! Als wir uns gestärkt hatten ging es an die Arbeit. Die Arbeit ist zwar anstrengend, aber bringt auch Spaß!

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Manche Leute haben lange nur zugeschaut. Andere haben dafür umso mehr gearbeitet. Manche haben auch nur Quatsch im Kopf.

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Luna (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Steine

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Wir haben Steine sortiert und die Steine zu dem Fluss gebracht.

Celine (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Hilfe an der Tarpenbek

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Wir waren an der Tarpenbek und haben geholfen. Wir haben einen Unterschlupf für die Tiere gemacht. Bei einem Unterschlupf haben wir Äste benutzt und bei dem anderen Unterschlupf haben wir Steine benutzt.

Mieke (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Gummistiefel

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Hier sieht man, wie viel Wasser in einen Gummistiefel passt.

Hannes (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Schubkarrentransport

Finjo hat Alex in der Schubkarre geschoben mit einer zweiten vorne dran:

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Alex (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Harte Arbeit

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Hier erkundet einer mit seiner Krokodilswathose den Bach.

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Auf diesem Bild sieht man einen 8-10er, der schwere Arbeit geleistet hat.

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Ganz genau, schwere Arbeit!

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Hier findet eine Messung statt. Dieses Wasserrad funktioniert so, dass man das Ead ins Wasser hält. Dann muss man die Zeit stoppen, wenn das rote Rad runter und wieder hochkommt. Dann weiß man wie starkt die Strömung ist.

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Natürlich braucht man nach harter Arbeit auch was zu essen. Hier gehen die Fressalien weg wie Sahnetörtchen.

Ava (Delfine)

 

Donnerstag, 14. September 2017

Kieselsteine

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Ich bin gerade auf dem Weg Kieselsteine in den Eimer zu füllen, damit die Kieselsteine die Lücken zufüllen, damit die Strömung nicht mehr so stark ist. Wir machen nämlich Kurven in die Tarpenbek, so soll die Tarpenbek nicht mehr so eine starke Strömung haben.

Helena (Delfine)

Donnerstag, 14. September 2017

Heute kam Verstärkung!

Heute kam Verstärkung! Die Delfine wurden morgens von Finjo in der Schule abgeholt und zur Einsatzstelle begleitet. Florian hatte gestern die U-Bahn-Verbindung herausgesucht und alle hatten sich auf einen feuchten Tag am Bach eingestellt. Aber der Regen spielte gar nicht mit: Sonne, blauer Himmel und ein paar harmlose Wolken waren heute in der Wetterwundertüte. Mit der Verdreifachung der Arbeitsgruppe wurde heute wirklich was geschafft. Mehrere Strömungslenker aus Kies, Geröll und Holz wurden in den Bach eingebaut.

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Nebenbei sammelten viele Erfahrungen mit dem nassen Element: Hohe Gummistiefel fassen mehr Wasser als niedrige, in einen Gummistiefel passt mehr Wasser als in eine Trinkflasche, nasse Hosen sind unglaublich schwer... Die Delfine schreiben in den nächsten Tagen ihre Berichte, die dann hier ebenfalls veröffentlicht werden.

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Malte

Mittwoch, 13. September 2017

Unwetterwarnung

Aufgrund der aktuellen Unwetterwarnungen ist die Herausforderung heute abgesagt.

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Bei Orkanböen von mehr als 100 km/h bleiben wir lieber in Sicherheit, tanken neue Kräfte und machen morgen weiter.

Montag, 11. September 2017

Ein arbeitsreicher Tag

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Es war ein arbeitsreicher Tag. Wir haben sehr viel geschafft, obwohl wir Hochwasser hatten. Der Unterschied ist recht hoch, da wir bei Hochwasser weniger sehen konnten, weil es tiefer war und die Strömung auch stärker war. Es hat recht gut funktioniert, dafür dass wir heute das erste Mal Hochwasser hattensmiley. Ich bin mir aber extrem sicher, dass wir so etwas öfters erleben werden, vor allem wenn es regnetsmiley!

(abgetippt von: Florian, Delfine)

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Freitag, 8. September 2017

Abschluss der ersten Woche

Liebe Delfine,
 
unser letzter Tag vor dem Wochenende war ziemlich kurz.  Deshalb haben wir noch mal alle Kräfte gesammelt und heute drei neue Strömungslenker in den Bach eingebaut.
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Erinnert ihr euch noch an das Bild von den drei großen Steinhaufen, das wir euch am Montag geschickt haben? Die kleinen und die mittelgroßen Steine (feiner und grober Kies) haben wir nun fast komplett zum Bach getragen und verarbeitet. 16 Tonnen waren das, also 16.000 Kilogramm. Nicht schlecht, oder?
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Gute Erklärung von Alex, Flori und Mieke. Da wurde wohl ganz schön viel Erde angespült in den letzten Tagen. Auch jede Menge Äste und Blätter schwimmen hier vorbei. Und leider auch Plastik und andere Abfälle.
Könnt ihr den Weg des Wassers von unserem Standort bis in die Alster auf eurer Karte verfolgen?
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Weil alle so gut mitgearbeitet haben, waren unsere Tagesprojekte heute schon früh erledigt. Anschließend haben wir noch den Container aufgeräumt, der während der Herausforderung unser Unterschlupf ist und sind dann früh in das Wochenende gestartet, um uns zu erholen.
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Viele Grüße,
eure Natur Pur-Gruppe
Freitag, 8. September 2017

Warum wird der Fluss bei Regen braun?

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Mieke (Delfine)

Donnerstag, 7. September 2017

Neophyten entfernt

Heute am 7.9.2017 haben wir uns bei niedrigem Wasserstand uns die Arbeit von gestern angeschaut. Ein Bisschen aufräumen mussten wir noch, aber ansonsten war alles in Ordnung. Also ran an die Arbeit und Kies in den Bach. Ab 13 Uhr haben wir uns um Neophyten* gekümmert und sie entfernt. Ansonsten  geht es und allen gut und freuen uns auf den morgigen Tag.

Schöne Grüße von der Tarpenbek.

Finjo

 

*Neophyten: Pflanzen, die hier nicht ihre Heimat haben, sondern durch den Menschen eingewandert sind.

Donnerstag, 7. September 2017

Herausforderung? Tarpenbek?

Die Delfine sind seit Dienstag endlich wieder vollzählig. Heute haben wir den neuen Delfinen erklärt, was eine Herausforderung ist: "Eine Herausforderung ist, wenn man etwas macht, was nicht so gut kann und vorher nicht weiß, ob es klappt." Erik hat das sehr gut auf den Punkt gebracht.

Dann haben wir die Schule und die Tarpenbek auf dem Stadtplan gesucht. Danach hat Malte die ersten Berichte vorgelesen und wir haben die Fotos geguckt.

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Florian und Alex haben versucht, das mit dem Regen zu klären. Ihre Antwort:

Der Regen geht auf die Erde. Die Erde geht mit dem Regen in den Fluss. Deshalb ist der Fluss nach dem Regen trüb und braun.

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Wir freuen uns auch auf unseren Besuch bei euch!

Eure Delfine

Mittwoch, 6. September 2017

Das Wasser steigt

Liebe Delfine,

hier sind zwei neue Bilder. Durch den Regen der letzten Nacht ist die Tarpenbek stark angestiegen und wir stehen bis zu den Oberschenkeln im Wasser.
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Außerdem ist der Bach nun deutlich trüber als gestern und eher bräunlich. Habt ihr eine Idee woran das liegt? Regen ist doch gar nicht braun..
Die Strömungslenker, die wir gestern gebaut haben, stehen heute vollständig unter Wasser und bieten den ersten Tieren Unterschlupf. Bisher haben wir Eintagsfliegenlarven, Egel, Strudelwürmer, Frösche und kleine Fische entdeckt.
Uns geht es gut und wir freuen uns schon darauf, dass ihr uns nächste Woche besucht.
 
Euer Natur pur-TeamWasser steigt klein.jpg
Montag, 4. September 2017

Erkundungen an der Tarpenbek

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Nach Ankunft an der Tarpenbek haben wir erst einmal Baumaterialien wie Holzstämme, Schaufeln und Schubkarren vom Anhänger in unseren Container verlagert. Der zweite Container war unser Unterschlupf in dem sich auch Tische und Stühle befanden. Darauffolgend haben wir uns erst einmal den Bach angesehen und uns wurde unsere kommende Arbeit erklärt. Danach wurden wir vorerst in 3 Gruppen aufgeteilt und mussten Aufgaben erledigen wie z.B. die Wasser-Qualität herausfinden, die Form des Baches beschreiben und Tiefe und Strömungen herausfinden. Jetzt mussten wir nur noch ein paar kleine Tiere finden und keschern, somit ging unser erster Tag aber auch schon zuende.
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Hier noch ein paar Informationen über die Tarpenbek:
Der Name Tarpenbek wurde aus alten überlieferten urkundlichen Erwähnungen gebildet. Die Erwähnungen sind Terueke (1245 und 1263), Terveke (1266) und Terweke (1325), was sich letztendlich über Tarwe zu Tarpe entwickelte. Bek steht für "Bach", es wurde aber erst spät an den Namen angehängt. Die Bedeutung des ursprünglichen namens ist auch nicht sicher geklärt. Der Bach ist übrigens 20,9 km lang und ist auch die Grenze von Hamburg und Schleswig-Holstein. (aus: Wikipedia)
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David
Montag, 4. September 2017

Auf zum Bach

Heute sind wir das erste Mal an der Tarpenbek gewesen und haben das Gelände erkundet, in dem wir die nächsten Wochen verbringen werden.

Über die Fortschritte unseres Projekts und die Entdeckungen, die wir dabei machen, werden wir hier regelmäßig berichten.