Into the Wild

 

Jetzt mal im Ernst: Es wird schlimmer. Wirklich! Bist du bereit, drei Wochen lang ununterbrochen draußen zu sein? Bei Regen und Kälte? Würdest du Toilette und Dusche gegen Spaten und See eintauschen? Kannst du Bett und Herd für Zelt und Lagerfeuer aufgeben? Bist du bereit, jeden Tag mit Gepäck zu wandern, Holz zu sammeln, Feuer zu machen, zu kochen, Sachen zu trocknen und eiskalt zu baden? Dann brich mit uns auf in die Wildnis!

Berichte

Montag, 3. September 2018

Tag 14: Der letzte Wandertag

Tag 14: Der letzte Wandertag
Von: Skothommen
Nach: Basislager
Wetter: sonnig, warm, teilweise bewölkt
Stimmung: müde und erschöpft

Heute begann der Tag mit: Müsli, Rucksäcke packen, Zelte abbauen, spateln gehen und Schnürsenkel richtig fest binden. Außerdem haben wir Rückwärtsrollen beim Bergrunterrollen gelernt, spannende Unterhaltungen mit den Schafen geführt. Und dann haben wir natürlich abgewaschen.
Zuerst liefen wir eine Weile am Fluss entlang. Kurz vor unserem geplanten Pausenort, blieben Lynn und Carl bis zu den Knien im Matsch stecken. Nach kurzer Stärkung ging es weiter, an einem felsigen Strand vorbei, über Wiesen und Berge bis in den Wald. 2 km vor Bortelid teilten wir uns in Kleingruppen auf und liefen zum Basecamp. Dort halfen alle mit, Feuerholz zu sammeln, die letzte Zwiebel und jede Menge Knoblauch zu schnippeln.
Nach einem leckeren Reisgericht sitzen wir nun gemütlich am Lagerfeuer und lassen den letzten Wandertag ausklingen.

Bericht: Luis, Frida, Nick, Lynn

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Sonntag, 2. September 2018

Tag 13: Im kleinen Paradies

Tag 13: Im kleinen Paradies
Von:
Kleines Paradies
Nach: Skothommen
Wetter: sonnig, blauer Himmel, teilweise wolkig
Stimmung: während der Wanderung gut, beim Kochen eher weniger, dann besser

Heute wachten alle sehr früh im kleinen Paradies auf. Fleming und Yashar bereiten schon mal das Müsli vor, da sie heute Kochgruppe waren. Wie immer packten alle nach dem Müsli ihre Rucksäcke und Zelte ein und gingen dann startklar los.
Nach Ankündigung der Lehrer überquerte die Gruppe in Teamwork den Fluss und lief motiviert einen Berg hoch. Nachdem das Stück geschafft war, sagten die Lehrer, dass es jetzt nicht mehr bergauf geht und es nicht mehr so schwer wird. Dementsprechend waren alle schneller unterwegs und auch ein bisschen erschöpft, so dass wir eine 10-Minuten-Pause einlegten. In der Pause wurde Studentenfutter rum gegeben, um das sich eine gestritten. Erholt und wieder motiviert kämpften wir uns durch Büsche, stiegen über Steine, bis wir dann irgendwann so gegen Anfang des Nachmittags ankamen.

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Der erste Eindruck von dem Tal war sehr gut, die Sonne schien, der See war schön, alles gefiel der Gruppe eigentlich, bis die Kochgruppe und ein paar andere Leute Zwiebeln und Lauch schnitten und den Rest aufforderten, Holz zu holen oder anders mitzuhelfen. Ab dem Zeitpunkt kippte die Stimmung, da manche es nicht einsahen oder keine Lust hatten und das gefiel wiederum anderen Leuten nicht und so entstanden dann Diskussionen oder Streits, die dazu geführt haben, dass manche genervt aufhörten, beim Essen mitzuhelfen. Als die Betreuer mitbekamen, dass das Klima in der Gruppe gerade nicht so gut ist, bauten sie uns wieder auf, so dass wir am Ende zusammen das Essen fertigmachen konnten und gemeinsam die leckeren Nudeln mit Gemüsebrühe, Knoblauch, Zwiebeln und Tomatenmark aßen. Auf jeden Fall reflektierten wir am Ende des Abends gemütlich den Tag und besprachen die Wanderung für morgen.
Bis bald!

Bericht: Yashar

Samstag, 1. September 2018

Tag 12: Ins kleine Paradies

Tag 12: Ins kleine Paradies
Von:
Finndalen
Nach: Kleines Paradies
Wetter: Sonnig, teilweise bewölkt
Stimmung: gut (wegen der Vorfreude)

Heute Morgen gab es Müsli. Viel Müsli. Vier Packungen, das Doppelte wie sonst. Wir sollten soviel essen, wie wir können, da wir viel zu viel essen für die paar Tage haben.
Dann haben wir uns (heute außergewöhnlich langsam) auf die Tour vorbereitet. Der Plan: durch Finndalen über Glyms-Knuten ins kleine Paradies. Nicht einfach aber machbar.
Wir haben uns dann in kleinen Gruppen aufgeteilt (mindestens drei Personen) und durften selbstständig bist Glyms-Knuten gehen. Über ein paar Umwege schaffen es letztlich alle bis dorthin.

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Nach einer Pause gingen wir dann noch ein bis 2 Stunden mit toller Aussicht vom Berg ins kleine Paradies. Dort angekommen, ist die Sonne auch schon kurz davor, hinter den Wagen zu verschwinden. Schnell wurde Feuer und Essen gemacht. Es gab Couscous mit Linsen. Es tut uns leid, dass das hier nicht der ausführlichste Bericht ist, aber wir werden morgen wieder früh geweckt und sind schon sehr müde (Nick und Mateo sind neben mir gerade eingeschlafen).

Gute Nacht.

Nick und Luis

PS: Ich kann nicht einschlafen: unser Zelt steht neben dem Betreuer-Tarp und die Betreuer hören kitschige Musik… Jetzt wird neben mir auch noch geschnarcht…

Freitag, 31. August 2018

Tag 11: Briefe nach Hause

Tag 11: Briefe nach Hause

 

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Donnerstag, 30. August 2018

Tag 10: 24-Stunden-Solo

[Alle folgenden Berichte erreichen mich auf unserer Klassenfahrt und sind mit dem Mobiltelefon transkribiert und die Einträge editiert. Daher manche Holprigkeit... WEB]

Tag 10: 24-Stunden-Solo
In:
Finndalen
Wetter: Tagsüber blauer Himmel, Sonne, gefühlte 20°, nachts unter 0°
Stimmung: gut, angespannt, freudig, der langweilt, entspannt, nachdenklich
Spruch des Tages: „Ich verspreche von nun an zu schweigen.“

Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker im Betreuer-Tarp. Seit Tagen hängt es schon in der Luft: das 24-Stunden-Solo! Philipp und ich wecken die Gruppe mit einem traditionellen, lauten: „Guten Morgen Norwegen!“ Der Himmel ist blau. Die Sonne kommt gerade über den Berg. Sowie auch zwei Gruppen Hamburger Studenten. Sie machen sich heute auf den Rückweg. Nach knapp einer Woche hier in Norwegen. Wir bleiben noch eine Woche…
Nachdem alle aus ihren Zelten gekrochen sind, gibt es eine satte Portion Müsli. In der anschließenden Morgenrunde kündigen wir das 24-Stunden-Solo an. Zwei Kids jubeln. Der Rest blickt irgendwie wissend und wenig überrascht in die Runde. Je mehr wir ins Detail gehen, desto ruhiger und angespannter wird die Stimmung. Bevor es aber losgeht, soll jeder sich noch mal im kalten Bach waschen und seine Sachen in der Sonne trocknen. Dann soll sich ein schöner Platz für das Solo gesucht werden.
24-Stunden-Solo heißt: allein im Gelände mit Schlafsack, Isomatte und einem Teil des Zeltes 24 Stunden klar zu kommen und sich ganz auf sich zu besinnen. Ohne Buch, MP3-Player oder Schnitzmesser. Nachdem alle fertig gewaschen und organisiert waren, legt jeder noch vor einem von Annika und Emilia gebauten Tor ein Schweigegelübde ab: Man darf erst wieder reden, wenn man durch das Tor ins Lager zurückkehrt. Der einzelne geht nun mit dem Betreuer durch das Tor bis hin zu seinem gewählten Platz. Ein kurzer Wink zum Abschied und das Solo beginnt. Manche richten direkt ihr Lager ein, andere genießen zuerst die Aussicht und das Wetter. Kein Platz gleich dem anderen: direkt am Fluss auf einem Felsen, auf einem Berg, in einem Tal oder einfach mitten im Gelände gar nicht weit weg vom eigentlichen Lager.

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Nach und nach werden es immer weniger Teilnehmer im Lager. Es kehrt immer mehr Ruhe ein, bis nur noch wir übrig sind. Annika, Jule und Emilia genießen die warme Sonne und die Stille. Philipp führt selbst auch das Solo durch. Ich mache mich erneut auf den Weg nach Bortelid um Dinge aus dem Basislager nachzuholen. Wenn man hier Dinge vergisst, wird es direkt bestraft: Nun also erneut 3 Stunden unterwegs sein. Was soll’s…
Als ich gegen 18:00 Uhr zurück bin, begegne ich Manchem bei seinem Solo. Alle sehen sehr zufrieden und ruhig aus. Die Sonne geht langsam unter. Ich sehe in der Ferne schon das Feuer im Lager brennen und Annika, Jule und Emilia, die Nudeln mit Tomatensoße vorbereitet haben. Nach dem Essen machen wir eine letzte Kontrollrunde, um zu sehen, ob alle in ihrem Solo klarkommen. Fast alle sind an ihrem Platz geblieben, träumen oder schlafen. Einzelne sind umgezogen. Andere konnten das Schweigegelübde nicht halten und redeten mit Freunden in der direkten Umgebung. Offensichtlich ist es gar nicht so leicht, es mit sich selbst oder der Langeweile auszuhalten.
Zurück im Lager sammeln wir alle aufgehängten Kleidungsstücke der Kids ein und sichern Sie für die Nacht. Die Sonne ist mittlerweile schon lange hinterm Berg verschwunden und Nebel liegt sich über das Tal. Die ersten Sterne sind zu sehen und es wird immer kälter. Der Mond hebt sich hell über den Berg. Ein wunderbarer Abend im Finndalen. Nach einigen Stunden am Lagerfeuer wird uns immer kälter. In Jules Trinkflasche finden sich mittlerweile kleine Eiswürfel, meine am Abend gewaschen Kleidungsstücke sind auf der Leine gefroren, auch das Tarp ist bald hart wie ein Brett. Es ist offensichtlich unter 0°. Ein wunderbarer Sternenhimmel erstreckt sich über uns. Vor Kälte zitternd können wir ihn nun aber nicht mehr genießen. Schnell in den Schlafsack!
Gute Nacht Kinder. Wir hoffen, ihr seid gut eingepackt!

Bericht: SOR

Mittwoch, 29. August 2018

Tag 9: Ohne Titel

Tag 9: Ohne Titel
Von: Finndalen bis Bortelid
Bis: und zurück
Wetter: Scheiße! Regen, Regen, Regen…
Stimmung: genervt, motiviert und unmotiviert
Geräusch des Tages: "sabsch, sabsch, sabsch,…" (Viel Wasser im Schuh, sehr vil Wasser…)
Spruch des Tages: "Zieh deine verdammte Kapuze auf!" (SOR)

Heute morgen wachten wir völlig entspannt im noch leichten Nieselregen auf. Bei einer Extraportion Fruchtmüsli mit einem immer leckerer schmeckenden Milchpulvergemisch erfuhren wir den Tagesplan: mit leeren Rucksäcken nach Bortelid zum Basislager wandern (1,5-2 Stunden), für sechs Tage essen holen und wieder zurück nach Finndalen. Der einzige Haken an der Sache war (abgesehen vom immer stärker werdenden Regen), dass alle komplett allein und ohne Kumpels und Kumpelinen zum Quatschen wandern sollten. Wir glauben, dass der Grund für diese Solowanderung war, die Natur und Umgebung noch mehr wahrzunehmen, in seinem eigenen Tempo zu laufen und ein Gefühl für das Alleinsein zu bekommen. 
Nach der etwas groben Wegbschreibung („…auf den Berg zu und dann links immer dem breiten Weg folgen!“) liefen wir in fünfminütigen Abständen los. Jule, Emilia und Anika (unsere Betreuerinnen) spielten die Streckenposten für den Hinweg, nicht für den Rückweg! Motiviert kamen alle im Basislager an, wo wir von Arne mit Essen beladen wurden. Der Rückweg erwies sich durch den starken Nebel als deutlich schwieriger…
Trotz erlaubter Gruppenbildung für den Rückweg verliefen sich einige in den Bergen. Wahrscheinlich, weil der bei der Wegbeschreibung erwähnte Berg sich hinter dem Nebel versteckt und der breite Weg inzwischen zu Sumpf geworden war… Unter anderem verliefen wir (Frieda und Imke) uns und trafen durch kurze Pfiffe auf die ebenfalls verlorengegangene Gruppe aus Nick und Tara. Zu viert machten wir uns auf die Suche zurück. Nach gefühlten 2 Stunden wandern, Diskussionen und Überlegungen blieb es für uns nicht ausgeschlossen, eine Nacht im Essenszelt im Basislager zu verbringen, oder sogar unter Bäumen, falls es dunkel werden würde. Als wir verzweifelt beschlossen hatten, einen Wegweiser aufzusuchen, trafen wir glücklicherweise auf Arne und Mira. Zu sechst stapften wir ziemlich durchnässt durch den Nebel zu unserem Lager zurück.
Mit gesalzenen Erdnüssen warteten wir auf die nicht kommende Regenpause. Also kochten die Betreuer auf Gaskochern unser Abendessen, welches spät abends von der Kochgruppe bei strömendem Regen ans Zelt gebracht wurde. 
Nun liegen wir erschöpft auf unserer Isomatte und hören beim Einschlafen dem prasselnden Regen zu… Gute Nacht!

Bericht: Lynn, Imke, Frida

Dienstag, 28. August 2018

Tag 8: Pauls Geburtstag

Tag 8: Pauls Geburtstag
Von: Glyms-Knuten
Bis: Kleines Paradies
bzw. bis: Finndalen
Wetter: morgens kalt, später wärmer, Luft war trocken
Stimmung: krank, sonst gut

Heute standen alle sehr früh auf, da Herr Sorgenfrei uns wegen Pauls Geburtstag weckte. Paul wurde heute 16. Als wir durch Herrn Sorgenfrei aufstanden und für Paul ein paar Geburtstagslieder sangen, stand Paul müde aus dem Zelt auf und wie gratulierten ihm.

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Danach sagten die Betreuer ihm, dass wir eine Schatzsuche für ihn vorbereitet haben. Daraufhin machte sich Paul mit Emil, Luis und Yashar auf die Suche nach dem Schatz. Als Paul es zur Höhle geschafft hatte, suchte er eine Weile und fand dann den Schatz. Der Schatz war eine Tafel Schokolade. Erfreut ging Paul mit uns zurück.

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Passend hatte die Koch Gruppe die Milch erwärmt und das Müsli hingestellt. Nach dem Essen packten wir alle unsere Zelte und erfuhren von den Betreuern, dass der Plan für heute ist, dass manche ins kleine Paradies gehen und dann nach Finndalen nachkommen und der Rest direkt nach Finndalen gehen sollte. Nachdem jeder entschieden hatte, worauf er Lust hatte, gingen die Leute, die ins kleine Paradies wollten ohne Rucksack los. Bis auf Emil, der seinen Rucksack stolz aufbehielt. Nach vielem Gestolpere und Geklettere kann die Gruppe glücklich und erfolgreich im kleinen Paradies an. Sie überquerten einen Fluss und bestiegen einen großen Felsen. Wegen der großen und anstrengenden Arbeit gönnten sie sich eine Pause und unterhielten sich. Dann wanderten sie wieder nach Glyms-Knuten und holten ihre Rucksäcke.

Unterdessen machte sich die zweite Gruppe auf den leichten und nur wenig anstrengenden Weg nach Finndalen. Unterwegs sammelten wir schon Rinde und Holz fürs Feuer. In Finndalen angekommen, bemerkten wir, dass schon eine Gruppe Hamburger Studenten an unserem Schlafplatz campte. Wir gingen also über die nächsten Hügel und brauchen unsere Zelte dort auf. Als wir Feuer gemacht und unsere Sachen eingeräumt hatten, kam auch schon die zweite Gruppe mit den Töpfen und Nudeln. Die Kochgruppe machte also Essen (Nudeln mit Tomatensoße) und jetzt liegen alle in ihren Zelten und warten auf den Regen von morgen.

Gute Nacht!

Bericht: Nick und Yashar

Montag, 27. August 2018

Tag 7: REGEN!

Tag 7: REGEN!
Von: Glyms-Knuten
Bis: Glyms-Knuten
Wetter: Nebel, strömender Regen, abends trocken
Stimmung: Krank, wie das Wetter, schlecht

Heute wachten wir auf und es regnete und stürmte. Alle saßen in ihren Zelten, spielten Spiele unter warteten auf besseres Wetter. Gegen Mittag ließ der Regen etwas nach und die Betreuer scheuchten uns aus unseren Zelten. Nach dem wie immer super schmeckenden Müsli *Hust Hust* besprachen wir, wie es weitergehen sollte. Wir wollten es noch heute ins Kleine Paradies schaffen. Also packten wir unsere Sachen und als die ersten ihr Zelt zusammen gepackt hatten, kam plötzlich eine Planänderung. Weil ein Junge Fieber hatte und es eh einigen [nicht; H.W.] gut ging, beschlossen wir, hier zu bleiben.
Tara, Yola, Yashar und zwei Betreuer gingen auf eine kleine Wanderung, während die anderen anfingen, Feuerholz zu sammeln und Abendessen zu machen, denn es war inzwischen schon 16:30 Uhr.

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Mateo, Luis und Samvel machen Feuer und da die Kochgruppe weg war [unleserlich; H.W.] es gab Couscous mit Curry und mal wieder viel zu viel Zwiebeln und Knoblauch (Danke Jule) :-/ es war aber trotzdem ganz lecker. Da wir den ganzen Vormittag geschlafen haben, ging der Tag ziemlich schnell vorbei und jetzt liegen wir noch viel zu wach im Zelt und überlegen, welches Spiel wir spielen sollen, ich glaube Tic Tac To.

Viele Grüße an Lina, Henrike, Carlotta und unsere Eltern.
Bis morgen!

P.S.: Viele Grüße an Herrn Weber und vergessen Sie nunser McMenü nicht!!!

Bericht: Mateo, Luis, Nick

Sonntag, 26. August 2018

Tag 6: Bergauf, bergab

Tag 6: Bergauf, bergab
Von: Basislager
Bis: Glyms-Knuten
Wetter: sonnig und leicht warm
Stimmung: müde, erschöpft und hungrig
Spruch des Tages: "Ach, Norwegen ist so schön!" (Emil, Paul, Frida, Carl und Lynn)

Heute begann der Tag zum ersten Mal mit dem Wecken durch die Betreuer, die von dem gerade erst angereisten Herrn Bumiller dabei Unterstützung bekamen. Nach einer Weile haben es dann auch die letzten zum Frühstück geschafft. So langsam bereiteten wir uns dann auf die 5-Tage-Tour vor.
Voller Motivationen machten wir uns auf die bis jetzt längste und anstrengendste Tour. Bei den meisten sank die Motivation allerdings nach einer Weile. Nach vielem Bergauf und -ab entschlossen wir uns dazu, die Wanderung für heute in Glyms-Knuten zu beenden.
Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, warteten wir alle hungrig auf das Abendessen.

Bericht: Lea und Monya

Samstag, 25. August 2018

Tag 5: Bau einer Sitzgarnitur / Ruhetag

Tag 5: Bau einer Sitzgarnitur / Ruhetag
Im Basislager

10:15 Uhr: Heute ist Ruhetag. Die Kids bis auf Flemming und Carl schlafen noch. Die Sonne scheint. Morgen geht es auf 5-Tage-Tour. [SOR]

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Bau einer Sitzgarnitur. Am Ende der Herausforderung dann auf ebay für Selbstabholer:

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Serviervorschlag:
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Freitag, 24. August 2018

Tag 4: Zurück im Basecamp

Tag 4: Zurück im Basecamp
Von: Gluggen
Bis: Basislager
Wetter: Regen, Sonne, Regen, Sonne, Regen, Sonne,…
Stimmung: teils gelangweilt und teils angestrengt und teils motiviert
Spruch des Tages: "Raucherwitze sind einfach nicht mehr witzig!" (Emil)

Wir sind aufgewacht und es hat GEREGNET!!! Bis Louis angefangen hat, "Liebe, liebe Sonne" zu singen. Darauf hin sind Luis, Emil, Carl und Yola baden gegangen. Die Betreuer standen schaulustig um Carl, Emil und Luis herum und haben sie ausgelacht. Anschließend früh-, äh,… spät-stückten wir.
Die Motiviertesten aus der Gruppe, Emil, Flemming, Yola, wollten nicht den ganzen Tag rumchillen, auf die Betreuer warten und nur eine Stunde wandern, deshalb zogen sie los, um zwei Corny-Riegel und die grüne Trinkflasche von Flemming vom letzten Lagerplatz zu holen.
Emil trug den Kompass. "Immer der schwarzen Nadel nach!", sagte Arne, und sie gingen davon.

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Irgendwie schafften sie es, sich trotz der schwarzen Nadel zu verlaufen, beziehungsweise einen riesen Umweg zu nehmen. Als sie endlich ankamen, erkannte Flemming, dass es ein Missverständnis mit Arne gegeben hatte, als er ihm erklärte, wo die Flasche war. Denn die Flasche war an dem See, wo der Großteil der Gruppe sich am gestrigen Tage verlaufen und eine Pause gemacht hatte!  Jetzt erkannte das motivierte Trio, dass es für zwei Cornys, die sie noch nicht einmal essen durften, insgesamt 3 Stunden gewandert war…
Währenddessen ging es im Zeltlager mit dem Wetter drunter und drüber. (Sorry, meine Hand lahmt, ich muss abkürzen!) Also, irgendwann kam das Trio wieder im Zeltlager an und die anderen begannen schon die Zelte abzubauen, um möglichst schnell loszuwandern. Die erste Pause wurde an dem See mit der verlorenen Flasche gemacht und Nick, Flemming und Yola umwanderten den halben See, um sie zu holen.

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Nach einer weiteren Stunde Wandern kamen alle im Basislager an: Juhuu!!
Das Abendessen war lecker und ja, mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen! Die Betreuer wollen jetzt schlafen, deshalb muss ich das Buch bald abgeben.

Liebe Grüße an alle Eltern der armen Kinder in Norwegen smiley

(Viel Spaß beim Abtippen!)

Bericht: geschrieben von Yola, diktiert von Emil, Flemming und Luis (und Yola)

Donnerstag, 23. August 2018

Tag 3: Lost in the Wild

Tag 3: Lost in the Wild
Von: Reinstjønn
Bis: Gluggen
Wetter: bewölkt, teilweise Sonne
Stimmung: gut wg des Wetters, angepisst wg des Umwegs
Sprüche des Tages: 
(1) "Werden wir hier eigentlich auch nochmal geweckt oder ist es jetzt so, dass wir immer euch wecken??" (Frida)
(2) "Habt ihr Lehrer Fragen oder kann ich jetzt meinen Rucksack packen gehen?" (Frida)

Heute Morgen hatten alle gute Laune, da sich erahnen ließ, wo die Sonne sich befindet. Nach dem Emil, Paul, Nick und Luis schwimmen… naja,... erfrieren waren, ließen sich sogar die Badesachen trocknen.

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Weil wir keinen Bock auf ein drittes Mal Müsli hintereinander hatten, habe Nick, Paul, Matteo und Monja Feuer angemacht und Nudeln gekocht. Natürlich haben die Betreuer wieder aus ihren warmen Schlafsäcken zugeguckt. Obwohl die Nudeln fürs Frühstück gedacht waren, wurden sie erst mittags fertig.

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Um 16:00 Uhr waren die Betreuer dann auch fertig. Die motiviertere Hälfte ist dann auch schnell vorgelaufen, um die nur eine Stunde dauernde Wanderung schnell hinter sich zu haben. Nach 20 Minuten war der See auch schon in Sicht. Unten angekommen, waren die Hütten, bei denen wir zelten wollten, nicht zu sehen. Als nach 20 Minuten pfeifen und warten niemand zu sehen oder zu hören war, machten sich Paul und Nick auf den Weg, nach den Hütten zu suchen. Nachdem sie zurückgekommen waren, war plötzlich Herr Sorgenfrei am Horizont zu sehen und gab uns zu verstehen, dass wir falsch waren. Er kam den Berg runtergelaufen und wir kamen ihm entgegen. Wir erfuhren, dass wir im komplett falschen See waren und den halben Weg wieder zurücklaufen mussten. Ziemlich angepisst kamen wir dann nach zweieinhalb statt nach einer Stunde am richtigen See an, wo die andere Hälfte mit dem Zeltaufbau begonnen hat. Wir kriegten ziemlich schnell ein großes Feuer an, auf dem wir dann Reis kochten, von dem ein Teil auf dem Boden landete, als der Topf umkippt.

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Alle, die morgens nicht gebadet hatten, taten das jetzt.
Nun sitzen wir im Zelt, wollen endlich schlafen und hoffen, dass die Nacht nicht zu nass wird. Bis morgen!

Bericht: Nick, Carl, Mateo und Luis

Mittwoch, 22. August 2018

Tag 2: Ruhetag oder 3-Tage-Tour?

Tag 2: Ruhetag oder 3-Tage-Tour?
Von: Bortelid
Bis: Reinstjønn
Wetter: Niesel den ganzen Tag, zwischendurch Regen
Stimmung: motiviert bis verzweifelt
Spruch des Tages: "Das wäre doch erbärmlich!" (Frida)

Blick aus dem Tarp: Die Kids sind aufgestanden und machen von sich aus Feuer im Regen. Wir halten uns zurück und gucken mal was passiert…

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Als das Betreuer-Tarp nach der langen Reise und etwas Regen in der Nacht am nächsten Morgen zu sich kommt, herrscht reges Treiben im Basislager. Unter anderem Luis, Nick, Carl, Yola und Lynn sammelten Feuerholz und richteten die Feuerstelle ein. Dabei regnete es leicht. Überrascht richteten wir uns auf. Warum machen die jetzt Feuer, fragten wir uns. Ansage war doch gestern Abend, dass es Müsli mit Milch gibt. Mal abwarten, was passiert… Plötzlich brannte das Feuer. Immer mehr Holz wurde draufgelegt. Zwischenzeitlich bereiteten Lewis, Nick und Mateo das Müsli zu und rührten die Milch an. Mittlerweile waren immer mehr aufgestanden, standen am Feuer oder halfen dabei, es am Laufen zu halten. Der Regen hielt weiterhin an.
Wir in unseren warmen Schlafsäcken, unter den trockenen Tarp, warfen einen Blick auf den Wetterbericht. Nieselregen bis 15:00 Uhr, dann bis 20:00 Uhr stärkerer Regen. Was tun? Wanderung abblasen und sich hier etwas vor Ort ansehen oder die harte Tour: Im Regen los, im Regen wandern und abends bei stärkerem Regen die Zelte aufbauen und Probleme beim Feuer machen bekommen? Die Antwort erschien uns leicht, zudem die Gruppe in ihrem Treiben spannend zu beobachten war und wir den Prozess am Feuer nicht stören wollten.
Doch dann kam Emil gegen kurz vor 11:00 Uhr ans Tarp. Er fragte, wann wir losgehen würden. Paul kam ebenfalls hinzu. Sie hätten schon gepackt und würden das Zelt jetzt abbauen. Wir bremsten und klärten über das kommende Wetter auf - Option eins: Ruhetag hier oder Option zwei: die harte Tour direkt zum Start der Herausforderung. Für Emil war die Entscheidung klar: „Es soll losgehen!“ Paul war etwas verhaltener und diplomatischer. Beide gingen ans Feuer, um die Optionen zu verkünden. Plötzlich standen zehn Kids vor den Tarp. Wir stellten noch mal Option eins vor. Frida: „Das wäre doch erbärmlich!“ Die anderen sahen es ähnlich, somit waren schon zehn Leute da, die drängten, loszugehen.
Also dann… Packen, Zelte abbauen, Essen packen. Um 13:00 Uhr waren wir bereit zum Losgehen. Also WIR. Die Kids waren schon gegen 12:00 Uhr fertig…
Wir brachen zum Reinstjønn auf. Emil, Nick und Luis nahmen Karte, Uhr und Kompass in die Hand und gingen mit mehreren vorweg. In den Pausen gab es „Mister Tom“-Riegel und Früchte.
Der Weg war matschig, nass und steil. Es regnete und nieselte fast pausenlos. Richtig stören tat es aber niemanden. Lynn klagte über zu viel Gepäck, gerne erleichterten wir sie um Spinatfrikadellen und Cocktailsauce. Paul und Emil nahmen [ihr; HW] darüber hinaus Dinge wie das Zelt ab.

Am Reinstjønn angekommen, bauten wir die Zelte auf, hackten Feuerholz, hoben die Feuerstelle aus und organisierten das Essen. Dann machten wir Feuer. Also… wir versuchten es. Drei Stunden lang. Immer wieder ging das Feuer aus… Mindestens dreimal dachten wir, wir hätten es geschafft. Nach drei Stunden und vielen kleinen Tricks und Kniffen gaben wir frustriert auf. Es gab dann also Müsli mit Milch und jeder erhielt noch eine Möhre, die es aufgrund der Nässe wahrscheinlich nicht zum nächsten Tag geschafft hätte.
Dann war gegen 20:30 Uhr Feierabend. Noch ein letzter Blick in die Zelte und dann ins Bett. Oh sorry… auf die Isomatte. Gute Nacht! 

PS: Es regnet…  Oh warte, es hat gerade aufgehört…

Bericht: SOR

Dienstag, 21. August 2018

Tag 1: Anreise nach Norwegen

Tag 1: Anreise nach Norwegen
Von:
Schule, Hamburg, Deutschland
Bis: Bortelid, Norwegen
Wetter: mega, blauer Himmel, kaum Wolken, ungefähr 22°C
Stimmung: schläfrig, erwartungsvoll, motiviert
Zustand: noch sauber und erschöpft

Unser Tag startete heute um 03:00 Uhr morgens. Im müden Zustand sammelte der Bus uns ein und fuhr mit uns los. Obwohl wir uns den Bus mit einer Studentengruppe teilten, verlief die Fahrt angenehm ruhig, da viele schiefen. Nach insgesamt sieben Stunden Fahrt und zwei kurzen Pipipausen kamen wir in Hirtshals an.

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Mit der Fähre fuhren wir bis Kristiansand und quetschten uns in den Linienbus Richtung Evja. Nach einem Bus wechseln und nervigem Umgepacke kamen wir am Abend endlich in Bortelid an.
Doch das war es noch nicht, 25 schwere Essenstüten mussten bergauf, 25 Minuten Strecke, von 23 erschöpften Schülern inklusive Rucksäcke zum Basislager transportiert werden.

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Mehrere Läufe, Kloeinweisung und Zeltaufbauen später liegen wir nun dick angezogen in unseren Zelten. Die 14-stündige Anreise war sehr anstrengend und nervenaufreibend. Morgen erwartet uns unsere erste dreitägige Tour, hoffentlich mit gutem Wetter :-)

Bericht: Imke, Lynn, Frida
 

 

Montag, 20. August 2018

Tag 0: Vor der Abreise

Tag 0: Letztes Treffen mit der 5-7F, unserer Patenklasse.
Wetter: noch egal…
Stimmung: gemischt

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