Into the Wild

 

Jetzt mal im Ernst: Es wird schlimmer. Wirklich! Bist du bereit, drei Wochen lang ununterbrochen draußen zu sein? Bei Regen und Kälte? Würdest du Toilette und Dusche gegen Spaten und See eintauschen? Kannst du Bett und Herd für Zelt und Lagerfeuer aufgeben? Bist du bereit, jeden Tag mit Gepäck zu wandern, Holz zu sammeln, Feuer zu machen, zu kochen, Sachen zu trocknen und eiskalt zu baden? Dann brich mit uns auf in die Wildnis!

Berichte

Mittwoch, 20. September 2017

Tag 16: Ruhetag/Waschtag

Tag 16: Ruhetag/Waschtag
Stimmung: angespannt/gut
Wetter: ganz viel Regen

Heute sind wir ohne "Guten Morgen, Norwegen!" geweckt worden. Manche sind früher, manche sind später aufgestanden. 
Nach dem Frühstück hat Herr Bumiller das "Bortelid Freibad" eröffnet und rief, dass wir gleich baden gehen. Und ja, wir mussten ALLE im kalten Wasser baden. Ihr müsst wissen, dass ich Schwimmen und allgemein Wasser liebe, aber mir es heute echt zu kalt war im Wasser. 
Nach dem Baden haben sich viele in ihren Zelten verkrochen oder manche haben sogar noch draußen gestanden und geredet. Naja, ich war einer der Verkriecher.
Da es für heute Abend nichts mehr zu essen gab, mussten die Betreuer einkaufen gehen und kamen mit Spaghetti und Gouda-Käse wieder.  Da es geregnet hat, hatten wir keine Motivation, Feuerholz sammeln zu gehen und haben dann dafür die Gaskocher benutzt um zu kochen.
Nach dem Essen meinten die Betreuer, dass wir alle ins Küchenzelt müssen, mit einem Stock, einer Taschenlampe und etwas zum Sitzen, weil wir dort ein paar Stunden zusammen verbringen werden. 
Herr Sorgenfrei fing an mit der Bortelid-Geschichte und erzählte, was wir Tag für Tag gemacht und gegessen haben. Danach durften wir in der Runde den Menchen danken, die uns in der Herausforderung wichtig waren, die Stöcker hatten wir da, um uns etwas zu wünschen, um es dann im imaginären Lagerfeuer "verbrennen" zu lassen.
Die Lehrer haben uns am Ende mit Briefen unserer Eltern überrascht und wir haben sie fast alle ins Zelt mitgenommen um sie in Ruhe zu lesen. Ich denke, dass sich viele über die Briefe gefreut haben und sie ins Herz geschlossen haben.
Nach der ganzen Runde sind wir alle schlafen gegangen, denn wir mussten am nächsten Morgen um 4:00 Uhr aufstehen, um wieder zurück nach HH zu fahren.

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Nun sitze ich im Bus auf dem Weg nach Kristiansand und schreibe den Tagesbericht.
Ich freue mich, meine Eltern und meine Freunde wiederzusehen.

Liebe Grüße, Francesca

Dienstag, 19. September 2017

Tag 15: Von Finndalen bis Bortelid

Tag 15: Von Finndalen bis Bortelid
Stimmung: mittel bis gut
Wetter: bewölkt mit ein bisschen Regen

Heute sind wir etwas später als die anderen Tage aufgestanden, denn die Lehrer haben uns nicht geweckt. Nachdem wir alle gegessen hatten, haben die Zeltgruppen angefangen, ihre Zelte abzubauen.
Als wir irgendwann losgekommen sind, mussten wir einen etwas matschigen Weg gehen. Nach ca. einer Stunde waren alle im Basislager und haben ihre Zelte aufgeschalgen. Kurz danach gab es Nudeln in Currysauce. Obwohl die meisten satt waren, gab es Müsli, Apfelmus, Datteln, Nüsse und Würstchen noch dazu. Für mich war es das beste Abendessen, was es hier gab.
Ein paar Leute stehen noch am Feuer und wärmen sich auf.

Bericht: Lina M.

Montag, 18. September 2017

Tag 14: "Grußworte"

Jailon: Ich habe euch zum ersten Mal „vermisst“. Ich liebe euch.

Francesca: Ich danke Sanny und Fenja für die Motivation, die Herausforderung zu beenden und mir Mühe zu geben. Katia y Kylie I miss you. Mamma e Papà vi amo tanto e mi mancate

Melisa: In ein paar Tagen sehen wir uns wieder, ihr fehlt mir ganz doll. Ich habe euch lieb.

Leroy: Ich komme bald nach Hause! Ich liebe euch, bis bald!

Niklas: Hallo Mami, hallo Papa, hallo Janik, ich hatte in Norwegen viel Zeit zum Nachdenken und freue mich auf euch.

Bjarne: Hallo Jörg, hallo Daniela, ich vermisse euch sehr! Habe euch lieb, euer Bjarne

Lucio: Hi Jan und Mami, ich hoffe, es geht euch gut und ihr habt den Urlaub genossen. Ich hab mir viele Sorgen um euch gemacht und freue mich euch wiederzusehen. Love, Lucio

An: Papa, Mama und Mats Ich vermisse euch und freue mich schon auf zu Hause. Bis in 4 Tagen heart

Mattis: Hallo Mama und Papa, ich vermisse euch und freue mich auf euch!

Till&Ove: Hallo Mama, hallo Papa, uns geht es gut. Wir vermissen euch und freuen uns euch wieder zu sehen. Euer Till und Ove

Sarah: Hallo Mama, Papa und Joshi, ich freue mich euch und auch Erik, Miri und Liliana in ein paar Tagen wieder zu sehen und habe euch alle ganz doll lieb. heart Bis jetzt hatte ich noch keinen Heulausbruch und werde auch keinen haben, da ich eine Bany bin! :-) Ich freue mich schon euch von meinen ganzen Erfahrungen zu erzählen und hoffe, dass ihr die Berichte gelesen habt, damit ihr mir auch glaubt :-) Eure Sarah!

Alicarenée: Liebe Mama, ich vermisse euch sehr. Ich freue mich schon sehr euch wieder zu sehen, ich zähle jeden Tag die Tage wann ich euch wieder sehe. Es hat mir sehr geholfen was von euch dabei zu haben (die Kette). Ich träume jede Nacht von euch. Ich habe so dolle Fußschmerzen und freue mich schon wenn du mich verarztest. Ich bin 1000 Berge hoch und wieder runter. Ich bin sogar einen Berg runter gefallen und hatte meinen Arm verarztet gekriegt und hatte eine Schiene, so 4 Tage. Es sind nur noch 5 Tage und wir sehen uns wieder. Ich freue mich schon. Der Sternenhimmel hier in Norwegen ist unbeschreiblich. Ich freue mich dir darüber zu erzählen wie es so war. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, mir geht es hier gut und wenn nicht, habe ich Sarah, eine Freundin von mir und meine Zeltpartnerin. Letzte Nacht gab es ein 24-Stunden-Solo. Wir durften nicht reden und waren alle allein auf Bergen verteilt. Ich war den ganzen Tag und die ganze Nacht alleine. Es war sehr sehr kalt!! Diese Nacht konnte ich nicht schlafen, nur einmal kurz da habe ich von meinem warmen Bett und einer warmen Dusche geträumt, das war echt toll. Bis der Traum zu Ende war, dann war alles normal.
Die Tiere hier sind echt groß, die Ameisen hier sind doppelt so groß wie in Hamburg und eine Schlange habe ich auch gesehen. Und Schafe, die sind auch hinter mir her gelaufen, aber das erzähle ich dir wenn ich zu Hause bin. Ich habe dich lieb, 1000000000000 Küsse. Schlaf schön und träume von mir ;-) Spaß. By by heart Aliciareneé

Kasoa: Hallo Mama, ich hatte hier viel Zeit um insbesondere dich und die beiden zu vermissen. Umso mehr freue ich mich euch bald schon wieder zu sehen. Drück Anton und Emma von mir und sag Emma, sie soll dich von mir drücken. Ich danke dir für alles, in Liebe Kasoa

Rosalea: Hallo Mama, hallo Levent, ich vermisse euch sehr! Ich freue mich sehr wenn ihr mich am Bahnhof abholt und ich euch endlich wieder hab. Love Leah

Lina D.: Liebe Mama, lieber Papa, lieber Nick, ich vermisse euch und zähle schon die Tage bis ich euch wieder sehe. Fühlt euch gedrückt! Hab euch lieb, eure Lina heart

Lina M.: Hey ihr fünf, wie ist es zu Hause? Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit, auch wenn ich nicht da war. Ich genieße jetzt nochmal die letzten schönen Tage hier in Norwegen. Bis bald, eure Lina

Manja: Hallo Mama, ich hoffe, euch geht es zu Hause gut und ihr vermisst mich nicht all zu sehr. Ich freue mich schon auf euch, wenn ich euch in vier Tagen wieder sehen kann. Bis dann, deine Manja

Leon: Hallo Papa und Lenny, wir sind bald da und mir geht es gut und ich vermisse euch.

Sonntag, 17. September 2017

Tag 13: 24h-Solo-Tag

Tag 13: 24h-Solo-Tag
Ort: immer noch in Finndalen
Stimmung: bei den BetreuerInnen spitze
Wetter: immer noch überwiegend sonnig

Wir sitzen am Feuer, die Kinder sind alle weg. Heute ist der 24h-Solo-Tag. Nach dem Frühstück hat sich jede/r einen Platz im Tal gesucht, um dort 24 Stunden alleine zu verbringen. Mitgenommen werden durfte:

  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Trinkflasche
  • etwas Essen
  • eine Plane
  • Zettel und Stift

Auch dieser Herausforderung haben sich die Kids gestellt. Einige mutig, einige zweifelnd.
Einige haben das ganze Tal durchquert und sitzen auf der anderen Seite versteckt im Dickicht, andere campieren in Sichtweite zum Lager.

Aber alle sind nun schon seit 8 Stunden alleine und alle starten in unterschiedlich abenteuerlichen Eigenkonstruktionen in die Nacht.
Gestern  Nacht hat es gefroren…

Philip Bumiller

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Sonntag, 17. September 2017

Der 24h-Solo-Tag: "Unterschiedlich abenteuerliche Eigenkonstruktionen"

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Samstag, 16. September 2017

Tag 12

Tag 12
Wo: Finndalen
Stimmung: mittel bis gut
Wetter: Sonne und etwas Regen

Nachdem wir gestern in Finndalen angekommen waren, blieben wir heute den ganzen Tag hier.
Wir wurden mit einem "Guten Morgen, Norwegen!" geweckt und kamen alle aus unseren Zelten, bis auf: Leroy, Jailon und Leon. Da die drei nicht aus ihrem Zelt kamen, wurde deren Zelt einfach von den Lehrern abgebaut, während die drei noch drinnen lagen. Dies dauerte nur kurze fünf Minuten, worauf die Lehrer auch sehr stolz waren.
Nachdem wir gefrühstückt hatten, durften wir erstmal eine Stunde chillen. Danach sollte sich die ganze Gruppe draußen versammeln. Dann spielten wir ein Spiel, wo keiner Herrn Bumiller besiegen konnte.
Das Spiel ging so ähnlich wie Tauziehen: Es gab zwei Steine, worauf sich jeweils zwei Spieler stellen konnten. Die Spieler standen sich gegenüber und hielten zusammen relativ weit an dem Ende eines Seils fest. Das Schwierige an dem Spiel war, dass man auf den Steinen balancieren musste und nicht runterfallen durfte. Verloren hatte man auch, sobald man das Seil losgelassen hatte.
Als wir das für eine lange Zeit gespielt hatten, bekamen wir eine neue Aufgabe. Wir wurden zufällig in kleine 4er-Gruppen gemischt und sollten uns als Gruppe einen Berg in der Umgebung aussuchen, den wir besteigen wollten. Auf diesem Berg konnten wir ein bisschen bleiben und sollten dann wieder runterklettern. Alles zusammen durfte zwei Stunden dauern. Unser Weg war ziemlich steil und oben auf unserem Berg konnte man Bergkristalle sammeln.
Als wir wieder im Basislager (also in Finndalen) waren, sollten wir Feuerholz sammeln, was für alle fünf Tage reichen sollte, die wir hier waren.
Dann gab es Couscous zum Abendessen und danach spielten wir nochmal das Tauziehen-ähnliche Spiel.
Am Abend saßen wir alle zusammen am Lagerfeuer bis wir so müde waren, dass wir in unsere Zelte gingen. Und dann gingen alle endlich schlafen und ich jetzt endlich auch. :-)

Gute Nacht!

Bericht: Sarah und Alicarenée

Freitag, 15. September 2017

Tag 11: Vom Basiscamp bis Finndalen

Tag 11: Vom Basiscamp bis Finndalen
Stimmung: gut
Wetter: Sonne mit bisschen Regen

Heute haben wir uns auf eine fünftägige Tour nach Finndalen aufgemacht.
Als erstes sind wir eine Stunde einer Straße, die bergab ging, gefolgt, dabei hat sich die Gruppe auseinandergezogen. Als wir angekommen sind, wurden wir im Drei-Minuten-Abstand einzeln einen Wanderweg hochgeschickt. Als alle sich oben zusammengefunden haben, wurde festgestellt, dass sechs Leute fehlen!!! Daraufhin haben die Lehrer beschlossen, dass wir uns aufteilen: sechs Leute sind oben geblieben, zwei haben sich an eine Abzweigung gestellt, zwei haben sich nach unten an den Weg gestellt und drei, die zu weit gegangen sind, haben weiter vorne auf uns gewartet. Währenddessen haben die Lehrer in der Natur gesucht. Nach ungefähr drei Stunden haben sich alle irgendwie wieder eingefunden, danach sind wir zu den anderen gelaufen und haben eine Reflexion gemacht.

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Als wir fertig waren, sind wir noch ungefähr eine Stunde bis zum Finndalen-Tal gewandert und haben unsere Zelte aufgeschlagen. Und dann war es auch schon dunkel.
Dann haben wir Nudeln mit Champignonsauce gegessen.

Bericht: Till, Ove und Mattis

Donnerstag, 14. September 2017

Tag 10: Ruhetag nach der Fünftagetour/Waschtag

Tag 10: Ruhetag nach der Fünftagetour/Waschtag
Wetter: ENDLICH mal Sonne!

Heute durften alle ausschlafen. Es hat sich eine Kochgruppe gefunden, die nach einer langen Diskussion Milchreis gekocht hat. Das hat ein bisschen länger gedauert, weshalb es eher ein Mittagessen wurde.
Weil die Sonne heute mal länger als 10 Minuten am Stück geschienen hat, haben alle angefangen, ihre nassen Sachen rauszuhängen und haben sich entspannt draußen in die Sonne gesetzt. Rosalea hatte sogar einen leichten Sonnenbrand, was vor zwei Tagen noch niemand geglaubt hätte. 
Dann haben wir angefangen, unseren Tag zu einem Waschtag zu machen. Alles, was irgendwie dreckig war oder müffelte, inklusive uns, sollte gewaschen werden. Dazu sind wir in Gruppen zum nächsten See gegangen, um dort etwas sauberer zu werden. Die Kälte des Wassers war sogar auszuhalten.
Die Stimmung heute war sehr gut, weil das Wetter endlich mal schön war und wir heute mal nicht durch Regen nass geworden sind.
Dazu war das Abendbrot richtig lecker.

Viele Grüße an Zuhause,
Rosalea und Lina

Mittwoch, 13. September 2017

Tag 9: Von Irgendwo im Nirgendwo bis Basiscamp

Tag 9: Irgendwo im Nirgendwo bis Basiscamp
Stimmung: war meistens gut, außer, dass hin und wieder alle voneinander abgefuckt waren
Wetter: meistens gut (also wolkig) mit kurzen Regenschauern

Fang ich mal mit den guten Sachen an: Das Wetter war verglichenermaßen gut, die Gruppe war meistens motiviert (zumindest unsere Gruppe), jeder hat sich auf das Basiscamp gefreut und wir sind ohne viel Regen in den Tag gestartet. Soviel zu den guten Sachen.

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Leider hatten wir auch schlechte Momente, wie: Wir haben 4 Stunden gebraucht, bis wir aus dem alten Camp losgekommen sind, unser Wanderweg war halb unter Wasser, Alica hat sich zwei Verletzungen zugezogen, der Weg hat sich ewig alng angefühlt, weil man die ganze Zeit dachte, "HInter dem nächsten Hügel geht's runter!", aber dann enttäuscht wurde und alles war schlammig und matschig.
Aber als wir dann im Basiscamp angekommen waren, hatten wir gutes Wetter und eine kleine Gruppe, die einen anderen Weg gegangen ist, hatte bereits Feuer gemacht und gekocht. Das hat die Stimmung nochmal hochgebracht. Außerdem sollen wir die nächsten Tage keinen Regen (oder: wenig) haben. 
Als Abschluss des Tages hatten wir einen so klaren Sternenhimmel, wie man ihn selten sieht.
Fazit: Der Tag war für mich schöner als die meisten anderen.

Bericht: Lucio Meinhof

Dienstag, 12. September 2017

Tag 8: Vom kleinen Paradies

Tag 8: Vom kleinen Paradies
Stimmung: anfangs schlecht, später gut

Nachdem wir am Morgen von dem üblichen "Guten Morgen, Norwegen!" geweckt wurden, standen wir auf und aßen Müsli.
Die Stimmung war schlecht, weil wir wussten, dass wir gleich erneut den kalten Fluss überqueren mussten. Als wir dieses Hindernis überwunden hatten, lief es ganz gut. Nach einiger Zait des Wanderns mussten wir eine längere Pause einlegen, weil uns ein reißender Gebirgsbach den Weg versperrte. Wir überwanden ihn, indem wir über einen Baumstamm balancierten und uns dabei an einem Seil festhielten.
Die restliche Wanderung verlief entspannt, wir erreichten unser Ziel schneller, als erwartet. Als wir ankamen, bauten wir noch schnell unsere Zelte auf, es schien sogar ein bisschen die Sonne. Zum Abendessen gab es mal wieder Couscous.
Es freuen sich alle sehr auf zuhause.

Bericht: Bjarne und David

Montag, 11. September 2017

Tag 7: Ruhetag

Tag 7: Ruhetag
Ort: Kleines Paradies
Stimmung: eigentlich ganz gut
Wetter: insgesamt ca. 20 Minuten Sonne und der Rest Regen

Heute haben wir einen Ruhetag eingelegt. Wir sind spät aufgestanden und nach einer laaangen Diskussion, welches Müsli wir essen sollten, gab es endlich Frühstück. Danach hat sich die eine Hälfte wieder in den Schlafsack gelegt und die andere, zu der auch ich gehörte, hat geredet und geschnitzt.
Ungefähr um 14:00 Uhr haben wir alle noch einen Corny-Riegel bekommen.

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1-2 Stunden danach haben wir angefangen, Feuerholz zu suchen und Zwiebeln zu schneiden. Zum Abendessen gab es Couscous.
Die meisten liegen schon in ihren Zelten und reden noch. Ich sitze noch draußen und schreibe den Bericht. Ich freue mich schon auf zuhause.

Bericht: Hannes

Montag, 11. September 2017

Tag 6/7: Die Nacht

Tag 6/7: Die Nacht (Bericht aus dem Betreuertarp)
Ort: Kleines Paradies
Stimmung: zwischen schlafen, wachen, schreien und weinen
Wetter: sintflutartiger Regen

Zum nun insgesamt dritten Mal wurde das Betreuertarp im kleinen Paradies aufegschlagen. Der Routine wegen musste das Tarp natürlich wieder genau dort stehen, wo es schon zweimal gestanden hatte: Auf einer Anhöhe, von der aus man den Blick auf das gesamte Paradies hat, nämlich auf die Flusslandschaft, auf die Berglandschaft und auf den beeindruckenden Wasserfall.
Beim Aufbau des Tarps akmen Erinnerungen hoch:
Die Stelle auf der Anhöhe des Tals ist nicht unbedingt die Stelle, wo unmittelbare Windstille herrscht, schon die letzten Male hatte das Tarp Mühe, uns einen guten Unterschlupf zu gewähren… aber was kümmert uns das? Hat doch schon immer funktioniert! Irgendwie…
Nach dem Abendessen und einem leckeren Heißgetränk gingen wir Betreuer Richtung "Bett". Unterm Tarp angekommen, fing es auch direkt wieder an zu regnen. Das kennen wir ja schon… Naja, wir nicht ganz. Im Paradies schien bislang immer die Sonne.
Wir schliefen relativ schnell ein und ahnten nicht, was die Nacht noch bringen sollte…
Irgendwann gegen halb zwölf wachten wir auf. Grund? Die mittlere Tarpstange ist umgefallen und das Tarp begrub uns unter sich. Es schüttete aus Eimern… Kein Problem! Stellen wir die Tarpstange einfach wieder auf. Damit die Tarpstange keine Löcher beim Umfallen ins Tarp reißen kann, setzten wir einen Alubecher auf die Spitze. Gerade wieder eingerichtet, fiel die Stange wieder um… Wo ist der Becher? Egal! Haben ja noch zwei.
Nachdem wir wieder fast eingenickt sind, stellten wir fest, dass die frontale Seite des Tarps stark im Wind flatterte. Die frontale Abspannleine hatte sich gelöst. Dies musste die Ursache sein, dass die mittlerer Stange immer umfiel. 
Währedn einer kurzen, heftigen Diskussion zwischen Philip und mir, ob dies nun wirklich, also wirklich(!), die Ursache sei und ob es sich lohnen würde, dafür aus dem warmen Schlafsack zu schlüpfen, leicht bekleidet durch den sintflutartigen Regen, bei Eiseskälte um die Abspannleine zu tanzen und anschließend völlig durchgefroren wieder in den Schlafsack zu kriechen, hatte Jule schon ihre Regenjacke angezogen und machte sich an die Arbeit… Puuh… schlafen…
Ca. zwei Stunden später fiel die Tarpstange wieder um. Das Tarp lag wieder auf uns. Schnell den Becher geangelt und die Stange stand wieder.
Ich merkte an, dass der Platz von vornherein blöd gewählt war. Philip konterte, dass ich ja darauf betsanden hätte, die Stange wieder etwas höher zu setzen. Von Jule hörten wir, glaube ich, ein Augenrollen: Die Abspannleine hatte sich wieder gelöst… 
Zwischen Philip und mir brach ein Streit darüber aus, wer nun an der Reihe sei. Außerdem konnte man auf dem Wege das ganze Tarp insgesamt tiefer setzen. Das bedeutete alles neu spannen… Mmh… oder doch mit der Trillerpfeife mit drei langen Pfiffen das absolute Notfallsignal an die Schüler absetzen?! Gute Idee smiley
Letztlich fand ich mich dann doch kurze Zeit später draußen im strömenden Regen, bei Eiseskälte und frischer Brise an den Tarpstangen wieder. Als ich dann die letzte Leine spannen wollte, riss diese dann zum Glück noch…
Philip knotete vom Schlafsack aus eine neue dran. Jule warf mir einen Hering zu und – Zack – war ich endlich wieder im Schlafsack: frierend, nass, müde.
Der heftige Regen hielt noch bis ca. 7:00 Uhr an. Die Stange fiel in der Zwischenzeit noch 3-4 mal um. Zwischenzeitlich tat sich auch die Frage auf, ob es nicht einfacher wäre, einfach mit dem Tarp auf dem Gesicht weiterzuschlafen. Letztlich schliefen wir dann doch noch eine Weile ruhig weiter… bis wir dann von einigen Sonnenstrahlen gekitzelt wurden. Wir hoben die Köpfe hoch und dachten:
Was für ein schönes Plätzchen für das Tarp…!

Sonntag, 10. September 2017

Tag 6: Von Irgendwo im Nirgendwo bis zum kleinen Paradies

Tag 6: Von Irgendwo im Nirgendwo bis zum kleinen Paradies
Stimmung: Trotz kleiner Sticheleien und Aussagen, dass sie einen Heli mit Domino's Pizza haben wollen, hatten wir unseren Spaß.
Wetter: Wir hatten heute morgen kurz mal Sonne, herrlich zu wissen, dass sie noch da ist. Ansonsten hat sich das Wetter eher bedeckt gehalten, ab und zu mal Regen und dann mal etwas Pause. Vom Allgemeinen würden wir sagen, dass man diesen Tag nicht mit gestern vergleichen kann, aber trotzdem war es einer der besseren Tage (auch wenn wir in Hamburg bei der Wetterlage an einem Sonntag eher zuhause bleiben würden).

Dieses mal sind wir etwas später geweckt worden, so um 10:30 Uhr. Weil, wie wir vorhin erfahren durften, Arne es nicht geschafft hat, rechtzeitig aus seinem Tarp zu kommen. 
Nach dem Frühstück und dem Zelteinräumen durften wir erstmal zwei Stunden warten, bis die letzte Gruppe fertig war. Zusammen mit dem Müllaufsammeln konnten wir dann um ca. 13:10 Uhr starten.
Der ganze Weg verlief eigentlich ganz einfach, die Devise: Immer den roten Markierungen folgen. Irgendwo sollten wir dann runter von der schönen markierten Route und zum Paradies abbiegen.
Eine kleine Gruppe bestehend aus Niklas, Lucio, Hannes, Ove, Leon und Kasoa haben sich den Weg von Philip kurz erklären lassen und die Karte genommen um alleine vorzugehen.
Am Anfang waren wir uns 100%ig sicher, dass unser Weg richtig ist, vor allem, weil Lucio uns bestärkt hat, dass es der richtige Weg zum kleinen Paradies ist. Wir sind viele Berge hochgelaufen und diese auch wieder herunter, logischerweise. Immer mal wieder haben wir die andere Gruppe gesehen, wie sie unten in den Tälern lang laufenund wir immer noch weiter auf unserer eigenen Route. Als wir an dem Fluss angekommen sind, waren wir uns schon ein bisschen sicherer, aber als dann auch noch die andere Gruppe hinter uns aufgetaucht ist, waren wir uns sehr sicher, dass wir richtig waren.
Beim Flussüberqueren haben die meisten ihre Schuhe ausgezogen. Niemand ist in den Fluss gefallen, wäre auch nicht so passend gewesen, da es im Moment nicht sehr leicht ist, seine Sachen zu trocknen.
An diesem Abend haben wir noch Nudeln mit Carbonara gegessen. Danach ging der Tag langsam dem Ende zu.
Abschließend würden wir sagen, dass der Tag eigentlich ganz gut war.

P.S.: Wenn ihr unser "P.S." von gestern gelesen habt, dann hoffen wir doch, dass ihr euch immer noch daran haltet.

Liebe Grüße, Niklas, Lucio und Kasoa

Samstag, 9. September 2017

Tag 5: Von Bortelid bis Irgendwo im Nirgendwo

Tag 5: Von Bortelid bis Irgendwo im Nirgendwo
Stimmung: tagsüber gut aber am Abend gekippt
Wetter: Regen und ein bisschen Sonne

Heute sind wir um ca. 8:00 Uhr für das Frühstück geweckt worden. Nach dem Frühstück haben wir uns alle für die fünftägige Tour fertiggemacht und haben die Zelte abgebaut. Um 11:00 Uhr konnten wir dann starten.

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Auf unserem Weg haben wir ein paar Berge hinter uns gelassen, was eigentlich auch sehr gut und problemlos ging; es gab manchmal sehr glatte, rutschige Steine, die sich optisch nicht besonders von "nicht rutschigen" Steinen unterschieden, deshalb gab es schon den ein oder anderen Ausrutscher.
Unsere nächste Pause sollten wir an einem See machen. Philip hat uns den Weg dahin schon ein wenig erklärt: wir sollten nur noch ein bisschen hoch und dann runter und nebenbei, etwas scherzhaft, meinte er noch, dass wir über einen "gefährlichen" Fluss müssen. Dann ist da am See irgendwo ein großer Stein und der Weg war auch alle 10 Meter mit einem roten Punkt markiert. Also dürfte es keine Probleme geben, sollte man meinen…
Als erstes sind die meisten erstmal falsch abgebogen, da wir nicht mehr auf die Punkte geachtet haben. Dann als zweites, nachdem uns Jule auf unseren Fehler aufmerksam gemacht hat und wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, ist uns aufgefallen, dass man bei diesen beiläufigen Bemerkungen von Philip schon gut zuhören sollte. Der Fluss war nämlich gar nicht so klein. 
Wir haben dann einen etwas größeren Felsen gefunden, von dem aus wir dann von dem einen Ufer zum anderen gesprungen sind. Als dann so drei oder vier Leute auf dem anderen Ufer waren, dachte sich Kasoa, dass er den anderen helfen könnte. Hat auch gut geklappt, doch als er seinen Rucksack zur Sicherheit absetzen wollte, ist er ins Wasser gefallen.
Am See angekommen, wurde nac einer Weile entschieden, dass wir da übernachten, da es einem aus der Gruppe nicht so gut ging.
Schönerweise war heute einer der wenigen Tage, an dem es mal nicht die ganze Zeit geregnet hat, dazu hatten wir zwischendurch auch etwas Sonne. LAso haben viele probiert, nachdem sie ihr Zelt aufgebaut haben, ihre nassen Socken und andere Klamotten zu trocknen.
Leider sind die Socken nicht wirklich getrocknet. Heute war auch unser bester Badetag, die meisten haben ihre Chance ergriffen und sind im See baden gegangen und wir müssen ehrlich sagen, es war… bitterKALT!! Dagegen ist kalt duschen zuhause ein richtiger Luxus – und das war der wärmste Tag und der See war verhältnismäßig… weniger kalt. 
Am Abend haben wir dann noch Couscous gegessen und dann hat es schon wieder angefangen zu regnen.
Abschließend würden wir sagen, das war schon einer der besten Tage hier.

P.S.: Wenn ihr das gerade lest, genießt, es warm zu haben, Brötchen zu essen, im Bett schlafen zu können und sonst was alles.

Liebe Grüße, Niklas, Kasoa und Lucio

Samstag, 9. September 2017

Ratespiel: Wem gehört dieser Fuß?

Kurz vorm Abmarsch zur Fünftagetour noch ein kleines Ratespiel: Wem gehört dieser Fuß?

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Samstag, 9. September 2017

Abmarsch zur Fünftagetour!

Jetzt geht's los, fast live:

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Freitag, 8. September 2017

Tag 4: Ruhetag

Tag 4: Ruhetag
Stimmung: mittel bis schlecht
Wetter: Regen, Regen und nochmals Regen

Am heutigen Tag hatten wir eine Ruhepause und wanderten nicht, da es den ganzen Tag durchregnete und sich die kranke Person ausruhen sollte.
Also blieben wir den ganzen Tag im Zelt und kamen nur raus, um zu essen und spateln zu gehen (spateln = auf Toilette gehen, nur ohne Toilette smiley).
Zum Frühtsück gab es ein etwas luxuriöseres Essen als sonst, da es Schokomüsli gab und etwas mehr Milchpulver zum Wasser hinzugefügt wurde.
Wieder in unseren Zelten, spielten manche Spiele, wie z.B. Tic Tac Toe oder Galgenmännchen auf Papier. Andere wiederum schliefen und ruhten sich aus.
Zum Abendbrot gab es Nudeln mit einer dünnen Tomatensuppe.
Da es danach immer noch regnete und es immer doller wurde, verschwanden wir danach schließlich alle schnell in unseren Zelten und schliefen, außer wir beiden, da wir diesen Text noch schreiben mussten.
Aber wir müssen jetzt auch langsam schlafen gehen, da wir morgen auf eine Fünftagestour aufbrechen werden.
Gute Nacht!

Bericht: Sarah und Alicarenée

Donnerstag, 7. September 2017

Tag 3: Von Reinstjønn bis Bortelid

Tag 3: Von Reinstjønn bis Bortelid
Stimmung: mittel bis gut
Wetter: bewölkt, nieselig

Heute sind wir um 10:00 Uhr aufgestanden und es hat geregnet.

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Bis wir losgewandert sind, hat es 2 Stunden gedauert. Am Tag davor haben wir die Karte und eine Müsli-Packung verloren. Deswegen hat sich die Gruppe in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine ist den Hinweg zurückgegangen, um die Karte und das Müsli zu finden, die andere ist einen anderen Weg zurückgegangen (ich war in der Kartengrupe). 

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Wir haben die Karte wiedergefunden und sind heil wieder am Basislager angekommen (das Müsli haben wir verloren).
Den Tag hat es größtenteils geregnet aber als wir im Camp waren, hat es irgendwann aufgehört.
Die Lehrer sind gerade runter ins Dorf gegangen, um sich mit zwei Frauen (Kontaktpersonen) zu treffen. Wir sind gerade oben im Lager und trinken Tee.

Bericht: Lucio und Niklas

Mittwoch, 6. September 2017

Tag 2: Von Bortelid bis Reinstjønn

Tag 2: Von Bortelid bis Reinstjønn
Stimmung: mittel bis gut
Wetter: bewölkt mit Nieselschauern

Heute konnten wir länger schlafen und waren alle gegen 9:30 Uhr wach. Da es in der Nacht geregnet hatte, waren die Zelte alle nass und manche auch von innen feucht.
Zum Frühstück haben wir Müsli und unsere Milch aus Wasser und Milchpulver gegessen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Rucksäcke gepackt und mussten noch auf ein paar Mitschüler warten, die eine kleines Problem beim Zeltzusammenlegen hatten.
Als wir dann losgegangen waren, ging es ziemlich steil auf und wieder ab. Die Wege waren schmal und wir mussten alle hintereinander laufen. Noch dazu waren die Wege und Wiesen von dem nächtlichen Regen sehr matschig. Nach einem Krankheitsfall hat sich die Gruppe ein bisschen getrennt und wir mussten auf alle warten. Als wir in Reinstjonn angekomen sind, haben sich alle Gruppen einen guten Platz zum Zelten gesucht.

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Zum Abendbrot gab es Spaghetti mit Pesto. Danach saßen wir noch am Lagerfeuer und haben uns aufgewärmt.

Bericht: Manja

Dienstag, 5. September 2017

Tag 1: Von Hamburg nach Bortelid

Tag 1: Von Hamburg nach Bortelid
Stimmung: schlecht bis mittel
Wetter: sehr nass

Heute Morgen wurden die meisten von uns um ca. 3:00 Uhr in der Turnhalle von Herrn Bumiller geweckt. Nachdem wir unsere Nachtlager aufgeräumt hatten, sind wir um 3:30 Uhr mit dem Bus abgeholt worden.
Während der Busfahrt haben viele geschlafen, die anderen haben gegessen und gequatscht. Um circa 10:45 Uhr kamen wir in Hirtshals an, von dort ging nach circa anderthalb Stunden Aufenthalt unsere Fähre.
Die Überfahrt nach Norwegen dauerte ungefähr 3 Stunden, es wurde Karten gespielt, gegessen etc. Es war NOCH super Wetter…
Von dem Schiff aus gingen wir beladen mit schweren Proviantsäcken zum nächsten Bus, der uns nach Bortelid bringen sollte. Pünktlich zum Ende der anderthalbstündigen Fahrt+Umsteigen fing das Wetter an zu kippen und es regnete.
In Bortelid angekommen, mussten wir einige Fußmärsche absolvieren, um das Basislager zu erreichen und Proviant dorthin zu transportieren. Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, gingen wir Holz für ein Feuer sammeln, welches wir aufgrund der Feuchtigkeit leider nicht entzünden konnten. Es wurde auch dunkel und wir machten eine abschließende Runde, wo wir alles besprachen.

Jetzt sitze ich sehr müde im Zelt und freue mich, diesen Bericht fertiggeschrieben zu haben.

Bericht: Bjarne

Montag, 4. September 2017

Tag 0: Letztes Treffen mit der Patenklasse

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