Into the Wild (Gruppe Supertramp)

 

Jetzt mal im Ernst: Es wird schlimmer. Wirklich! Bist du bereit, drei Wochen lang ununterbrochen draußen zu sein? Bei Regen und Kälte? Würdest du Toilette und Dusche gegen Spaten und See eintauschen? Kannst du Bett und Herd für Zelt und Lagerfeuer aufgeben? Bist du bereit, jeden Tag mit Gepäck zu wandern, Holz zu sammeln, Feuer zu machen, zu kochen, Sachen zu trocknen und eiskalt zu baden? Dann brich mit uns auf in die Wildnis!

Berichte

Sonntag, 18. August 2019

Tag 6 - Fährmann, hol' röver

Hallöchen, wir sind’s aus dem wilden Bortelid. Wir sitzen hier gerade erschöpft, aber glücklich unter dem Tarp und hören die Regentropfen prasseln. Das ist eigentlich ganz gemütlich! Die Anderen bereiten das Essen vor und unsere Bäuche grummeln auch schon vor sich hin.

Heute Morgen wurden wir schon früh geweckt, weil wir eine lange Tour vor uns hatten. Wir wollten versuchen auf die andere Seite des Sees zu kommen, wo es angeblich auch Elche geben sollte. Dafür mussten wir einen Fluss überqueren, was davor noch niemand geschafft hatte.

Wir mussten uns heute Morgen leider auch von einem Mädchen verabschieden, wegen gesundheitlicher Probleme. Wir sind traurig, aber denken, dass es das Beste ist!

Unsere Abreise hat sich dann doch ein „bisschen“ verzögert, weil ein paar Leutchen noch aufs Klo mussten. Uns fällt es immer leichter in der Natur aufs Klo zu gehen, vor allem mit diesem Panorama! Als dann endlich alle Geschäfte erledigt waren, machten wir uns auf den Weg. Wir mussten erstmal unseren wilden Kack-Berg überqueren. Wir (Luise & Cosi) waren den ganzen Tag das Schlusslicht und hatten sehr viel zu lachen, weil ein paar Chaoten vor uns Tarzan-Sprünge geübt haben. Irgendwann sind wir an einer Straße angekommen, die an dem wunderschönen See langführte. Es war sehr angenehm auf Asphalt zu laufen, weil man sich nicht konzentrieren musste. Die Straße war sehr lang und wir hatten viel Zeit zum Quatschen.

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Nach einiger Zeit kamen wir an die Stelle im Fluss, die man eigentlich überqueren kann. Herr Bumiller hat dann einen Versuch gestartet, das Wasser war aber zu tief. Dann haben wir nach einem neuen Weg Ausschau gehalten und haben dann per Zufall ein kleines, altes Ruderboot entdeckt. Als Erstes haben die Leichtesten von uns das Boot im Wasser mit einem Seil getestet. Zum Glück hat es gehalten! Dann haben wir es gewagt! Cosima und Anna haben sich bereit erklärt, nach und nach alle über den Fluss zu schippern. Nach einer gefühlten Stunde waren endlich alle am anderen Ufer. Von da aus sind wir dann über Stock und Stein gewandert. Nach einer Stunde haben wir wieder umgedreht, weil wir gemerkt haben, dass wir es nicht rechtzeitig zum Pausenort schaffen. Wir sind dann denselben Weg wieder zurück gegangen. Mittagspause haben wir an dem Fluss gemacht, während Anna und Cosima wieder den Fährdienst gespielt haben. Dann sind wir wieder zum Basislager gewandert. Dann  haben wir gekocht, währenddessen ist langsam die andere Gruppe eingetrudelt. Am Abend haben wir dann alle zusammen am Feuer gesessen und nett gequatscht. Es ist sch***kalt; wir gehen jetzt ins „Bett“!!!

Gut‘s Nächtle!

Wir haben euch alle sehr lieb und freuen uns euch wieder zu sehen! (Fühl dich jetzt gern angesprochen!)

Luise, Meret, Cosi & Ida-Lotta

(abgetippt von Alex und Malte, Delfine)

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Samstag, 17. August 2019

Tag 5 - Starkregen

Von:                    Bortelid

Nach:                  Bortelid

Wetter:                viel Regen

Stimmung:         schläfrig

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bis 10:30            waren alle wach

bis 12.00            waren alle aus den Zelten raus

13:00                  Frühstück

15:30                  Aufbruch zur Tageswanderung

19:00                  Rückkehr

20:30                  Essen fertig

21:30                  Besprechungsrunde

Bis 22:00            waren alle in ihren Zelten

Morgens hat es extrem stark geregnet. Also haben wir uns erstmal in unseren Schlafsäcken verkrochen. Als wir noch in unseren Zelten waren, kam Antons Zeltgruppe heraus und verteilte Knabberzeugs. Zum Frühstück gab es -wie immer- Müsli. Nach dem Müsli/Frühstück hatten wir noch etwas Zeit zum Entspannen.

Bis wir dann losgegangen sind, hat es nochmal richtig geschüttet. Bevor wir losgegangen sind, hat Hr. Bumiller gesagt, dass wir alles, was nicht nass werden soll, ausziehen sollen. Also ging ich ins Zelt und zog mir meine lange Unterwäsche aus. Als ich mich umgezogen hatte, waren aber alle weg. Zum Glück sah ich ein paar Kinder einen Berg hochkraxeln. Also ging ich hinterher. Ich fand die Gruppe dann oben auf dem Berg. Die Aussicht war krass. Nach der Wanderung haben wir ein Essen mit Bohnen, Reis, ganz vielen Zwiebeln und Knoblauch gemacht. Danach hatten wir noch eine Besprechung für die nächsten Tage. Danach ging ich schlafen.

Lennard

 

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Freitag, 16. August 2019

Tag 4 - Waschtag

Ruhetag

Wetter:            sonnig, schön warm

Stimmung:      sehr gut, fröhlich

09:00             langsames Aufwachen

10:00             Frühstück

11:30             Baden und Waschen gegangen

15:00            entspannen, ausruhen

16:30            Feuerholz sammeln

17:30            Abendessen

20:00            am Feuer sitzen / Spiele spielen

Heute war unser erster Ruhetag, den wir alle sehr genossen haben. Als wir heute Morgen aufgewacht sind, strahlte uns die Sonne ins Gesicht. Dann sind wir langsam aufgestanden und haben Frühstück gemacht. Den sonnigen Tag haben wir genutzt um zu baden und unsere Sachen zu waschen. Das Wasser war kalt, aber nicht so kalt wie vorgestern. Nach einiger Zeit hat man sich an die Temperatur vom Wasser gewöhnt. Als wir fertig waren, haben wir noch ein bisschen Sonne für die nächsten Tage getankt. Das hat sehr gut getan! Danach sind wir wieder ins Basislager gegangen und haben unsere Sachen aufgehängt. Eine Zeitlang haben wir uns entspannt und nichts gemacht. Da für morgen sehr schlechtes Wetter angesagt ist, haben wir unsere Zelte und Tarps wetterfest gemacht. Als wir damit fertig waren, haben wir angefangen Holz zu sammeln und alles für das Feuer am Abend fertig zu machen. Dann haben wir Essen gemacht und am Feuer Spiele gespielt. Es war ein super toller Tag. Wir hoffen, dass wir noch mehr von dieser Art haben!

Ganz herzliche Grüße nach Hamburg

Ida-Lotta & Meret

 

 

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Die Zelte sind wetterfest gemacht, Gräben gezogen. Nun warten wir auf den Niederschlag, der heute Nacht massiv kommen soll.

Donnerstag, 15. August 2019

Tag 3 - Zurück ins Basiscamp

Von:                  Reinstjønn-See

Bis:                   Basiscamp

Wetter:              regnerisch

Stimmung:         mittel bis schlecht

 

07:00    Feuerholz sammeln

09:00    Frühstück

10:00    Zusammenpacken

13:00    losgewandert, Gruppen gebildet

15:30    erste Gruppe kommt an

16:00    zweite Gruppe kommt an

16:15    Zelte aufgebaut

17:00    Feuer angemacht

18:30    Essen

19:00    2. Essen

20:00    Chillen

Um 7:00 Uhr haben die Ersten angefangen Feuerholz zu sammeln und Essen zu machen. Um 13:00 Uhr haben wir uns entschieden, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Eine Gruppe ist einen etwas kürzeren Weg gegangen und die andere Gruppe ist einen etwas längeren, aber dafür schöneren Weg gegangen. Um ca. 16:15 Uhr haben wir dann die Zelte wieder aufgebaut. Später, um 17:00 Uhr, haben wir die Bänke vom letzten Jahr aus dem Gebüsch geholt und das Essen vom letzten Tag warm gemacht. Allerdings wurden nicht alle satt und so haben wir noch Nudeln gekocht. Später haben wir entschieden die nächsten 4 Tage im Basiscamp zu bleiben und danach eine 5-Tagestour zu machen.

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Mittwoch, 14. August 2019

Tag 2 - Es geht los!

Hallihallo, ihr Lieben!

Wir sind heute sehr gut in den Tag gestartet. Die Nacht war wärmer als erwartet und das Müsli mit Milchpulver war nicht ganz so schlimm. Heute mussten wir uns von der anderen Gruppe verabschieden. Der Abschied fiel einigen schwer und es sind ein paar Tränen geflossen. Dafür haben wir dann auf dem Weg zur Aufmunterung gaaanz viel gesungen und waren füreinander da.

Nach einer kleinen Pause und anstrengenden „Hügelchen“ sind wir an einer Hütte angekommen (wo auch Petterson und Findus hätten leben können) und haben wir unsere Mittagspause gemacht. Als wir uns gerade gemütlich hingesetzt hatten, hörten wir plötzlich Glocken. [Dramatische Musik] Wir wurden von einer riesigen Horde Ziegen überrascht/überrannt. Nach dem ersten Schock haben es einige sehr genossen, die flauschigen Tiere um sich zu haben und zu streicheln. Zumindest bis zu dem Punkt als die Ziegen sich entschlossen haben, unsere Rucksäcke zu überfallen und ein paar Vorräte zu stibitzen.

Auf der Flucht vor den Ziegen sind wir auf sumpfigen Boden gestoßen. Als wäre das nicht schon nass genug, kam auch noch Regen von oben dazu. Aber wir haben ja alle tolle Regensachen dabei, deshalb war das nicht so schlimm. Bis zu unserem Ziel war es dann auch nicht mehr so weit. Wir kamen bald an dem See an.

Wir bauten unser Lager auf und einige überlegten baden zu gehen. Das Problem war, dass das Wasser richtig kalt war. Und dann fing es auch noch an zu nieseln. Wir rangen uns trotzdem dazu durch und „liefen“ ins kalte Wasser. Es war noch kälter als erwartet! Stellt euch das kleine Becken im Holthusenbad 10x so kalt vor, dann kommt ihr dem Gefühl nahe. Jedenfalls hat unsere Haut ziemlich gebrannt und geprickelt und wir sind schnell wieder raus. Nur  wurde  es außerhalb des Sees nicht unbedingt wärmer. Überlebt haben wir es aber trotzdem irgendwie.

Am Abend gab es dann ja noch ein Lagerfeuer, an dem wir uns aufwärmen konnten. Dort haben wir gekocht. Heute gab es „Chili con carne“. So wurde es zumindest genannt. Geeigneter wäre „Chili sin carne“, aber dafür mit ganz viel Chili. Zumindest brannte einigen danach die Zunge. Dafür war es wenigstens warm. Ich glaube, dass sich alle darin einig sind, dass sich die ganzen „kleinen“ Herausforderungen lohnen, wenn man sich dafür die atemberaubenden Landschaften anschauen kann. Denn die sind wirklich schön! Wir fühlen uns in unserer Gruppe wohl und verstehen uns gut (Lehrer mit eingeschlossen!) und haben tatsächlich noch Motivation morgen weiterzuwandern. Wir melden uns dann morgen wieder!

Tschüssikowski! Luise, Cosima, Anna und Hannah

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Dienstag, 13. August 2019

Tag 1 - Anreise

Von: Hamburg

Bis: Bortelid

 

Wetter: Bewölkt mit kurzen Schauern. In Deutschland sonnig.

Stimmung: gut, bei Manchen Mangelware

 

04:00 Abfahrt

06:30 1 Pause

10:00 2 Pause

11:15 Ankunft Fähre

12:15 Abfahrt Fähre

15:30 Ankunft in Kristiansand

18:00 Ankunft Parkplatz Camp

18:30 Aufbau des Camps

 

Manche haben in der Sporthalle geschlafen und Andere wiederum sind morgens gekommen. Nachdem alles im Bus verladen war, ging es los Richtung Norwegen.Die Stimmung war gut, obwohl die Nacht kurz war. Deswegen schliefen die Meisten im Bus. Nach mehreren Stopps hatten wir ungebetene Gäste im Bus: Wespen.

An der Fähre angekommen wurden uns Container zur Verfügung gestellt für das ganze Gepäck. Dieser Service brachte sogar die Betreuer aus dem Konzept. Die hatten schon mit dem Chaos gerechnet, alles als Handgepäck an Bord tragen zu müssen. Nach einer entspannten Fährfahrt waren wir unserem Ziel schon näher.

Von der Fähre zum Camp waren es noch zwei Stunden Busfahrt. Am Parkplatz angekommen, mussten wir erstmal alles ausladen und dann bis zum Camp bringen. Keiner hatte zwar Lust dazu, noch 5-20kg schwere Tüten zum Zelt zu bringen, aber schlussendlich haben wir auch das geschafft. Jetzt steht das Camp und ich schreibe im Dunkeln den Bericht…

 

Finjo

 

 

(abgetippt von Momme, Flori und Malte)

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Karte aus openstreetmap, bearbeitet von Florian (Delfine)

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Montag, 12. August 2019

Die Delfine zu Besuch

Am Montag haben die Delfine die Herausforderung „Into the wild“ getroffen. Wir haben gesehen, dass sie sehr, sehr, sehr viel Essen mitnehmen. Wir haben die Rucksäcke aufgesetzt und gefühlt, wie schwer sie sind. Dann haben wir mitgekriegt, dass die Herausforderung nachts um halb vier an der WI*R startet. Da waren wir aber nicht dabei.

Wir wünschen eine schöne Zeit in Norwegen!

Von Alex und Florian (Delfine)

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